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News

headphonica leidet unter Cybersquatting

John Weitzmann, 21. November 2009

Das 2006 gegründete Netlabel headphonica ist vor Kurzem Opfer einer seltsamen Domainübernahme geworden. Nun wird ihre alte Seite von den neuen Domainbesitzern - inklusive Teilen der insgesamt 80 bisherigen cc-lizenzierten Releases - weitgehend unverändert weiterbetrieben und wurde den Headphonica-Gründern zum Rückkauf angeboten.

Wer sich rechtlich an dem Fall versuchen möchte, ist hiermit herzlich dazu aufgerufen (Kontaktdaten am Ende der Seite), vor allem aber ist dies ein Aufruf an alle, ihre alten Links zur headphonica-Seite auf deren neue Domain headphonica.com zu ändern.

Hier ist die ganze Geschichte:

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Creative Commons ist im Bundestag angekommen

markus, 17. November 2009

Creative Commons Lizenzen sind im Bundestag angekommen. Der Wissenschaftliche Dienst des deutschen Bundestages erklärt im “Aktuell Bericht” Creative Commons auf zwei Seiten. Es freut uns sehr, dass den Parlamentariern eine kurze prägnante Zusammenfassung über unsere Lizenzen zur Verfügung gestellt wird

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Buch zum Phänomen Netlabel-Szene

John Weitzmann, 13. November 2009

Anita Michels hat beim diesjärigen Netaudio-Festival ihr neues Buch “Netlabels: Soziale Netze On- und Offline” herausgebracht. Ab sofort ist es nicht nur bei Falk Blask im Institut für Europäische Ethnologie (oder auf Bestellung bei der Herausgeberin) gedruckt zu haben, sondern steht dank Lizenzierung unter CC-BY-NC-ND 3.0 de auch zum freien Download zur Verfügung.

Aus dem Abstract:

Das Phänomen Netaudio wird erstmals aus ethnologischer Sicht untersucht. Anhand ihres vielfältigen empirischen Materials stellt Antina Michels anschaulich dar, auf welche Art und Weise Netaudio produziert, wofür Netlabels genutzt werden und wie deren Akteure in lokalen und translokalen Szene-Netzwerken kooperieren. Die Studie verdeutlicht an zwei prägnanten Fallbeispielen - den nicht-profitorientierten Netlabeln Pentagonik und Pulsar -, wie alternative Modelle zur konventionellen Musikindustrie entstehen. Musiker, Künstler, Labelbetreiber und Veranstalter schließen sich europa- und zunehmend auch weltweit in sozialen Netzwerken zusammen. Diese Pionierarbeit zeigt auf, wie die Netaudio-Szene das Netzwerk nutzt, um ihre Ideen und Ideale erfolgreich umzusetzen. Durch die zahlreichen in diesem Buch enthaltenen Interviewpassagen, Bilder, Mental Maps  und Beschreibungen bekommt der Leser einen tiefen Einblick in den Alltag der Akteure.

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2x Creative Commons im Deutschlandradio

markus, 9. November 2009

Gleich zweimal hat das Deutschlandradio in der vergangenen Woche über Creative Commons berichtet. Hier sind die beiden Beiträge:

Wie Creative Commons die Vermarktung von Musik verändert (MP3)

Der Jurist und Betreiber des netlabels id.eology, Volker Tripp, ist schon mehrfach in Breitband zu Gast gewesen - zuletzt bei der Sendung vom netaudiofestival in Berlin. Am vergangenen Montag war er zu Gast im Radiofeuilleton und netzmusik-Redakteur Martin Risel hat mit ihm darüber gesprochen, wie sich die Vermarktung von Musik durch Creative Commons verändert hat. Hier gibts das audio dazu:

Ohne Geld aus Überzeugung (MP3)

In der Musik hat uns die Frage schon häufig beschäftigt: Wie verdienen die Musiker mit CC-Musik ihr Geld? Und wir nehmen zur Kenntnis: die einen verdienen tatsächlich mit Merchandizing-Artikeln und Konzerten, die anderen glauben an eine Kultur des Gebens und wollen damit gar nichts verdienen. Ob das, was für die Musik gilt sich auch auf den Film übertragen lässt, werden wir in dieser Woche von John Weitzmann, dem juristischen Kopf von Creative Commons in Deutschland, erfahren. Anlässlich des digitalfilmcamps, einer Mikrokonferenz für open source- und creative commons geprägte Projekte der Filmschaffenden, soll diskutiert werden, wie neue Geschäftsmodelle für die CC-Filmbranche im online-Zeitalter aussehen könnten.

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digitalfilmcamp in Berlin

John Weitzmann, 3. November 2009

logo_digitalfilmcamp1

Zum 3. Mal dieses Jahr findet am 6.11. das digitalfilmcamp statt, und zwar in der HomeBase Lounge in Berlin. Es handelt sich um eine mikro-Konferenz, um …

neue Geschäftsmodelle für das online-Zeitalter zu diskutieren. Während der ca. viermal im Jahr stattfindenen Konferenzen werden konkrete Beispiele von open-source / Creative Commons-geprägten Projekten im Filmbereich analysiert.

Das dfc versteht sich als …

kontinuierlich stattfindendes Forum, das bereits vorhandenen Erfahrungen abbildet und als Networking-Plattform einen Austausch mit der web 2.0-Szene schafft.

Auf der Website gibt es auch eine sehr informative Übersicht zu abgeschlossenen und laufenden Produktionen Open-Source-basierter Filme.

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