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News

DRadio Wissen startet Remix-Serie

markus, 21. Juni 2010

[cross post von netzpolitik.org]

Der Sender DRadio Wissen hat jetzt eine eigene Netaudio-Sendung, die letzte Woche zum ersten Mal lief. Neben der Berichterstattung über Künstler, die Creative Commons Lizenzen nutzen, gibt es auch einen Remix-Teil. Musik von vorgestellten Künstler wird in remixfähigem Material online gestellt und die Hörer werden zum Mitmachen eingeladen. In dieser Form ist es das erste Mal, dass eine öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt alle Materialien zu einer Sendung freigibt und zum Remixen auffordert.

Erster Künstler ist Stateshirt. Hier ist ein 5 MB großes Zip-File dazu. Die Remixe sollen in künftigen Sendungen eingebaut werden.

Aus den Kommentaren:

In dem ZIP-File sind die Produktionsspuren des Beitrags, samt Manuskript, O-Töne, Overvoices, Sprechertext. Die Remix-Tracks von Stateshirt kann man auf seiner Seite finden: http://www.stateshirt.com/music/source/. Wer will, kann also entweder den Beitrag umbauen, weiterstricken, remixen oder sich der Musik annehmen und diese verändern. Oder auch beides.

Hier noch der Link zur ersten Folge der Sendung.

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Free Culture Research Conference 2010, Berlin

John Weitzmann, 8. Juni 2010

In einer Kooperation der FU Berlin, des MPIfG, des Netzwerks COMMUNIA und der Heinrich-Böll-Stiftung findet am 8. und 9. Oktober 2010 in Berlin die Free Culture Research Conference (FCRC) statt.

Nach zwei ähnlich gelagerten Workshops in 2008 im japanischen Sapporo und 2009 in Harvard ist dies die dritte Zusammenkunft all derjenigen, die sich mit der Erforschung von Open Access und Free Culture beschäftigen.

Die Konferenz richtet sich interdisziplinär an alle, die sich im weiteren Sinne mit der Entwicklung freier Kultur im Netz allgemein, mit den Wirkungen und Schwächen offener Lizenzsysteme und ähnlichen Fragestellungen auseinandersetzen.

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Creative Commons startet Catalyst Grants Program

John Weitzmann, 15. Mai 2010

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Speziell für kleinere Projekte und Einzelpersonen hat Creative Commons ab sofort ein Förderprogramm parat, die so genannten “Catalyst Grants“. Es handelt sich dabei um Beträge zwischen 1.000 und 10.000 $ (Gesamtsumme 100.000 $), die zur Unterstützung von Forschungsarbeiten, Kunstprojekten und Aktionen rund um freies Wissen und freie Kultur oder auch zur Anschubfinanzierung entsprechender Initiativen vergeben werden sollen. Bewerbungen und auch weitere Projektvorschläge für die erste Runde können bis zum 30. Juni abgegeben werden. Fragen zum Programm können an grants@creativecommons.org gerichtet werden. Das Programm nimmt auch dezidierte Spenden entgegen, was Spender dann in der Kommentarbox des normalen CC-Spendensystems angeben können.

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Doku: Patent Absurdity

John Weitzmann, 19. April 2010

Frei verbreitbar und aufschlussreich ist, was Luca Lucarini unter dem Titel “Patent Absurdity” zu Genese und Auswirkungen von Softwarepatenten US-amerikanischer Lesart filmisch dokumentiert hat. Aufgehängt ist die Dokumentation an den öffentlichen Anhörungen zum Gerichtsverfahren In re Bernard L. Bilski and Rand A. Warsaw, das der US Supreme Court Ende 2009 entschieden hat. Die Kläger forderten ein Patent auf eine Geschäftsmethode zur Aushandlung von Rohstoffpreisen. Da diese auch einen Algorithmus zum Umgang mit Kundeninteressen umfasst, wurde erwartet, dass die Entscheidung des Gerichts mit darüber entscheiden würde, ob Softwarepatente als Prozesspatente noch stärker etabliert werden würden oder nicht. Das Gericht entschied letztlich gegen die Patentierbarkeit der Bilski-Methode, weil sie nicht auf ein bestimmtes Gerät oder einen sonstigen physischen Gegenstand bezogen sei. Der Film enthält Interviews mit Karen Sandler, Richard Stallman und anderen und steht unter der CC-Lizenz BY-ND 3.0 us im Netz.

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iRights.info und HBS: Copy.Right.Now!

John Weitzmann, 14. April 2010

cover_copyrightnowGestern ist in der Reihe Schriften zu Bildung und Kultur” der Heinrich-Böll-Stiftung unter dem Titel “Copy.Right.Now!” eine Sammlung von Plädoyers für ein grundlegendes Umdenken im Urheberrecht erschienen. Es handelt sich dabei um das Ergebnis einer Kooperation der Stiftung mit dem Projekt iRights.info und die insgesamt 18 Beiträge und Interviews des Buches beziehen mit Lawrence Lessig, Jeanette Hofmann, Jonathan Lethem und Cory Doctorow auch Sichtweisen von jenseits des Atlantiks mit ein.

Aus der Mitteilung bei iRights.info:

Das geltende Urheberrechtsregime reibt sich zunehmend an der digitalen Alltagswirklichkeit. Während es ursprünglich als ein auf den „genialen” Schöpfer zugeschnittenes Schutzrecht gegen Missbrauch konzipiert war, verstoßen wir, ob gewollt oder unbeabsichtigt, täglich gegen bestehendes Recht. Verlustfreies Kopieren gilt den einen als Zugewinn an Freiheit, den anderen als Einschränkung von künstlerischer Verfügungsgewalt und drohender Einnahmenverlust. Ein Ende der „Copyright Wars“ erfordert ein politisches und rechtstheoretisches Neudenken.

Das Buch ist zunächst als PDF und ab 15. April dann auch gedruckt kostenlos bei der Heinrich-Böll-Stiftung erhältlich. Bestelldaten:

Schriften zu Bildung und Kultur, Band 4:
Copy.Right.Now!
Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
In Zusammenarbeit mit iRights.info
Berlin, April 2010, 140 Seiten
ISBN 978-3-86928-031-8

Bestelladresse:
Heinrich-Böll-Stiftung
Schumannstr. 8
10117 Berlin
Tel. 030-285340
Fax: 030-28534109
E-mail: info@boell.de

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