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OER-Konferenz im September: Beiträge gesucht
john, 15. Mai 2013
Gemeinsam mit Wikimedia Deutschland e.V., der Medienanstalt Berlin-Brandenburg und dem Co:llaboratory veranstaltet CC DE im Herbst in Berlin eine zweitägige Konferenz zum Thema “Open Educational Resources” (OER), zu deutsch “Offenen Bildungsressourcen”. Bis zum 23.6. können nun Beiträge für die Konferenz eingereicht werden, hier (GDoc) gibt es ein paar Hinweise dazu und auch die Planungswebsite steht bereits.
Also: Gute Ideen vor!
Auch als Teilnehmer der Konferenz kann man sich bereits anmelden.
Update: Inzwischen sind auch die Flyer zur Konferenz online und fertig zum Verbreiten, hier z.B. in blau.
Jetzt abstimmen für frei lizenzierte MOOCs
john, 14. Mai 2013
Wer mit der Überschrift nichts anfangen kann, möge sich über die Wikipedia informieren, was MOOCs sind. Mitunter wird dieses derzeit sehr populäre Format von Online-Kursen auch als bloß neues Wort für das alte Konzept Telekolleg angesehen. Aber das ist natürlich etwas polemisch, ähnlich wie die Diskussion um “Gute MOOCs und böse MOOCs” bei der diesjährigen re:publica. MOOCs sind erst einmal ein neutrales Konzept und sie können mehr sein als das gute alte Telekolleg oder ein Vorlesungsvideo mit ein paar Extras. Und dieses Mehr wird noch mehr, wenn die dafür verwendeten und dabei entstehenden Materialien auch nachnutzbar sind. Das wiederum sind sie bekanntlich etwa dann, wenn sie unter freien CC-Lizenzen wie der BY oder auch der BY-SA veröffentlicht werden. Soweit so bekannt, doch es tut sich was in Deutschland in Sachen MOOCs. (weiterlesen …)
Broschüre zu Open Design ist fertig
john, 20. Januar 2013
Im November 2012 berichteten wir bereits über die Publikation, die Magdalena Reiter als Projektarbeit erstellt hat. Unter dem Titel “OPEN DESIGN – Wirtschaften mit freien Produkten / The Economics of Giving Things Away” versammelt die zweisprachige Broschüre vor allem Interviews mit verschiedenen Akteuren, die sich mit Open Design beschäftigen. Neben einer Webversion unter http://www.makedesignopen.com/ gibt es auch gedruckte Exemplare, die unter anderem in den Büros von newthinking und iRights.info ausliegen.
Sender Freies Neukölln diskutiert “freie Kultur von unten”
john, 20. Januar 2013
[Crosspost von netzpolitik.org]
Heute abend ab 20:15 veranstalten die Filmemacher (und Kneipiers) vom Sender Freies Neukölln eine Diskussion darüber, warum und wie man als Kreative/r alternative Regelsysteme praktisch einsetzen kann, Titel: “Creative Commons – freie Kultur von unten statt Urheberrecht von oben“. Wegen der Ausrichtung des SFN auf Film wird es sicherlich insbesondere um dieses Medium gehen, der übergeordnete Blick auf die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in der Kultur allgemein wird aber auch nicht zu kurz kommen. Aus der Ankündigung (auch bei fb):
Was weiß man denn schon Genaues über CC-Lizenzen? Dass man Musik, Filme, Texte und anderes mehr jetzt nicht mehr klauen muss, sondern geschenkt bekommt …?! Dass die Kunstschaffenden irgendwie erlauben, dass man ihr Werk munter weiterreicht und -benutzt, und dafür nicht mal eine Mark kriegen …?! Eine neue, blöde Sprungbrettidee für alle, die noch bei keinem Konzern unterschrieben haben …?! Das Ende des Urheberrechts …?! Alles Quatsch.
Der Filmemacher Matthias Merkle, Regisseur und Produzent von mehreren abendfüllenden cc-Spielfilmen und zahllosen cc-Kurzfilmen (www.sender-fn.de), beschreibt, wie sich Kunst- und Kultur in Produktion und Konsum auch ganz anders begreifen lassen: als Ökosystem frei lizensierter Werke, deren Schöpfer Einflüsse (von anderen Schöpfern) neu komponieren, die an einem großen Gemeingut Kultur arbeiten, das als kooperatives Netz von Ideen, Gedanken, Bildern, Memen schließlich allen gehört, und in dem Ansprüche und Rechte gewahrt und gewürdigt, aber nicht verkauft werden.
Alle, die schon einmal Menschen mit richtig viel Erfahrung im Umgang mit CC-Lizenzen treffen wollten und in Berlin sind, sollten heute vielleicht den Raucherraum des Freien Neukölln, Pannierstr. 54 dem Tatort vorziehen. Morgen wird übrigens auch Tim Baumanns kollaborativer Open-Source-Film “Valkaama” in Berlin gezeigt.
Netzpolitische Jahresrückblicke unter CCPL erschienen
john, 17. Dezember 2012
Im Dezember sind gleich zwei Publikationen erschienen, die das Jahr 2012 in netzpolitischer Hinsicht Revue passieren lassen:
Den Anfang machte iRights.info (über den gerade gegründeten Eigenverlag iRights Media) mit “Das Netz 2012 – Jahresrückblick Netzpolitik“, einem Magazinformat von 140 Seiten mit Beiträgen u. a. von Prof. Wolfgang Kleinwächter, Johnny Haeusler, Constanze Kurz, Till Kreutzer und Wolfgang Blau und mehreren Interviews, u. a. mit Datenschützer Peter Schaar. Es enthält auch Monatsübersichten, die die netzpolitischen Ereignisse des Jahres übersichtlich darstellen.
Heute ist dann das “Jahrbuch Netzpolitik 2012” im ebenfalls neuen Eigenverlag der Blogger von netzpolitik.org erschienen, zunächst nur elektronisch und im klassischen Buchformat mit über 260 Seiten und Beiträgen u. a. von Ben Scott, Prof. Felix Stalder, Joi Ito und ebenfalls Johnny Haeusler und Constanze Kurz. Beide Rückblicke stehen jeweils unter einer CC-Lizenz und im Rückblick von netzpolitik.org spielt CC auch inhaltlich eine hervorgehobene Rolle, sind doch allein die ersten 27 Seiten mit einem Beitrag von Leonhard Dobusch und einem Interview mit Prof. Lawrence Lessig vollständig dem alternativen Ansatz von Creative Commons gewidmet.
#cc10 Musik-App von CC Korea
john, 15. Dezember 2012
Das koreanische CC Länderprojekt um Jay Yoon feiert den 10. CC-Geburtstag mit einer App. Damit kann man CC-lizenzierte Musik finden und sich die Tracks auch gleich streamen lassen. Bisher gibt’s die App nur für iOS bei iTunes, an einer Androidversion wird gearbeitet. Disclaimer: Mangels entsprechenden Endgeräts konnte ich die App nicht testen. Es gibt aber ein kurzes Video zur App bei Vimeo. Dessen Soundtrack schlägt wiederum einen direkten Bogen zur Diskussion um “Metall auf Metall II”, der jüngst verkündeten Entscheidung des BGH zu kleinsten Samples: Der Anfang des druntergelegten Tracks stammt ganz offenhörbar von Edwin Starrs “War (what is it good for)”. Auch wenn der Volltext des BGH noch aussteht, ist davon auszugehen, dass nach BGH-Ansicht ein Sample wie dieses nicht als freie Benutzung im Sinne des § 24 UrhG gilt und damit auch kaum unter freie Lizenz gestellt werden könnte. Der Verwender müsste sich vielmehr von Starrs Plattenfirma das Recht besorgen, der ganzen Welt die Weiterverbreitung dieses doch sehr eingängigen Liedbeginns zu erlauben. Es wäre mal interessant, den zweifellos horrenden Preis eines solchen Geschäfts zu erfahren. Die GEMA jedenfalls, über die ja Vergütungen für Coverversionen und dergleichen abgerechnet werden können, bietet keinen passenden Tarif für die spätere Vergabe von CC-Lizenzen an.
#cc10: Das Jubiläums-Mixtape ist online
john, 12. Dezember 2012
Aus Anlass des 10. Geburtstags von Creative Commons hat CC Europe, der Verbund der europäischen CC-Länderprojekte, eine Compilation zusammengestellt. In der Sendung Breitband von Deutschlandradio Kultur und bei der Geburtstagsparty in Berlin wurden bereits ein paar Previews geboten, jetzt ist das komplette “Mixtape” bei mehreren Hostern online, beispielsweise bei Soundcloud. Gleich der erste Titel ist der von CC DE vorgeschlagene Track “Jewel” von Zoe.Leelas Album “Digital Guilt“.
#cc10: Dokumentation zu CC10 Berlin
markus beckedahl, 12. Dezember 2012
[Crosspost des Artikels von Andrea Jonjic @ netzpolitik.org]
Am Samstag hatten Creative Commons ihren 10. Geburtstag und weltweit wurde gefeiert. Auch wir veranstalteten unterstützt von Zeit Online und der Wikimedia Deutschland eine Geburtstagsparty im @hausungarn in Berlin und stellten dafür ein umfangreiches Programm auf die Beine.
Die Vorträge wurden alle aufgezeichnet, hier sind Teil 1 und Teil 2 – wer jedoch nur zu bestimmten Themen springen will, lese sich unten die Kurzbeschreibungen durch mit Positionsverlinkung im Video.
#cc10: Präsentation zu CC10 Berlin
john, 9. Dezember 2012
Die Videos der Vorträge von CC10 Berlin sind noch in der Nachbearbeitung, hier aber schonmal die zur Eröffnung gelaufene Präsentation:
CC10 Berlin on Prezi
Neue Broschüre “Open Design – Wirtschaften mit freien Produkten”
john, 21. November 2012
Es tut sich wieder was in Sachen Open Design: Heute abend um 19:30 stellt Magdalena Reiter in Berlin (Münzsalon, Münzstr. 23) ihre neue Broschüre “Open Design – Wirtschaften mit freien Produkten” vor.
Aus der Ankündigung von CREATE BERLIN:
Die Künstlerin und Industriedesignerin ist seit Anfang Oktober als erste Kreativ-Residenz aus Linz, Österreich im CREATE BERLIN Büro und stellt die Zwischenergebnisse ihrer Arbeit vor. Der Hintergrund von Open Design liegt in der Open Source Bewegung und beschäftigt sich mit den “Quellcodes” von realen Produkten, z. B. Bauplänen, Anleitungen oder Schnittmustern. In ihrem Booklet vereint Magdalena Reiter Interviews zu Creative Commons, alternativen Wirtschaftsmodellen und Erfahrungen von DesignerInnen, die selbst ihre Entwürfe als Gemeingut freigeben.
Als Ausgangsmaterial der als eine Art “Open-Design-Guide” gedachten Publikation dienten Interviews mit verschiedenen Akteuren. Sie wird anschließend sowohl elektronisch als auch gedruckt verfügbar sein.
(Foto oben © Katharina Meissner)






