News
Normdaten: Deutsche Nationalbibliothek kündigt Umstellung auf CC0 an
john, 27. Januar 2012
Nach der Freigabe von Katalogdaten durch öffentliche Bibliotheken Bayerns und Brandenburgs kündigt sich nun ein weiterer erfreulicher Schritt an. Laut Ankündigung in einer Rundmail wird die Deutsche Nationalbibliothek ihre Normdaten (Verzeichnisse zur Festlegung von Namen, Bezeichnungen, Schlagworten u.v.m.) mittels CC0 freigeben. (weiterlesen …)
WDR beantwortet offenen Brief zu Depublikationspflicht und CC
john, 20. Januar 2012
Im Dezember hatte Blogger Peter Piksa sich per offenem Brief an den WDR gewandt. Ihm (wie vielen anderen) leuchtet nicht ein, warum öffentlich-rechtliche Medieninhalte – wenn sie schon vom jeweligen Sender selbst wieder depubliziert werden müssen – nicht vorher unter CC-Lizenzen gestellt werden. Das würde es den Hörern/Zuschauern gestatten, die Sendungen ihrerseits zu verbreiten und dadurch länger verfügbar zu halten, ohne dass die Depublikationspflicht verletzt werden würde. Inzwischen hat der WDR recht ausführlich geantwortet und man sieht der Antwort an, dass man sich dort mit dem Thema schwertut. (weiterlesen …)
CC Korea startet Suchservice für CC-Inhalte: “Let’s CC”
john, 18. Januar 2012
Das (süd-)koreanische CC-Projekt hat mit “Let’s CC” einen eigenen Suchservice an den Start gebracht, mit dem CC-lizenzierte Inhalte gefunden werden können. Inzwischen ist das Interface auf Englisch verfügbar und damit auch für den Rest der Welt nutzbar und funktioniert ähnlich wie CC Search. Dabei ist vor allem auf Übersichtlichkeit der Suchmaske geachtet worden. (weiterlesen …)
CC Frankreich und die SACEM schließen Pilotvereinbarung
john, 17. Januar 2012

Europäische Verwertungsgesellschaften (wie in Deutschland die GEMA) tun sich seit Jahren vor allem dadurch hervor, dass sie Freigaben ihrer Mitglieder nicht zulassen, Creative Commons als Inkarnation des Bösen darstellen und das ganze Phänomen der Free Culture eher bekämpfen als unterstützen. Umso mehr Aufsehen haben die Pilotvereinbarungen zwischen CC-Projekten und den jeweiligen nationalen Verwertungsgesellschaften für Musik erregt. Hier gibt es nun wieder Bewegung. (weiterlesen …)
Deutsche Bibliotheken stellen über 23 Millionen Metadatensätze in XML unter CCzero
john, 16. Januar 2012
Ende letzten Jahres gab es hierzulande einen kräftigen Schub für Open Data und freies Wissen. Aus der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst vom 27. Dezember 2011:
Die Bayerische Staatsbibliothek, der Bibliotheksverbund Bayern und der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg haben ihren Katalog “B3Kat” als OpenData im Format MARC-XML und als Linked Open Data im Format RDF/XML veröffentlicht. Enthalten sind die Beschreibungen zu über 23 Millionen Medien aus 180 wissenschaftlichen Bibliotheken in Bayern, Berlin und Brandenburg. Die Daten werden im Internet zur allgemeinen Nutzung unter der Lizenz “Creative Commons Zero” bereitgestellt. Dies ist das umfangreichste Datenpaket, das bisher von deutschen Bibliotheken und Bibliotheksverbünden als Linked Open Data zugänglich gemacht wurde.
Zusätzlich dürfte es einer der größten Datensätze sein, die in Deutschland bisher unter CCzero freigegeben wurden. Diese Freigabe ist ein weiterer Beleg dafür, dass CCzero als Hilfsmittel für die sogenannte “Voluntary Public Domain“, also den selbstbestimmten Verzicht auf Schutzrechte, immer mehr Akzeptanz findet.
Öffentliche Diskussion zur Lizenzversion 4.0 hat begonnen
john, 15. Dezember 2011
Im kommenden Jahr wird es eine neue Version der Creative Commons Public Licenses (CCPL), also der sechs Creative-Commons-Kernlizenzen geben (siehe Blog-Post auf creativecommons.org). Damit soll auf die Veränderungen des Netzes und seiner Protagonisten gegenüber dem Jahr 2007 reagiert werden, dem Geburtsjahr der aktuellen Version 3.0. Der Zeitabstand zwischen den Versionen hat sich jeweils rund verdoppelt. Mit der kommenden Version 4.0 versucht Creative Commons, einen Standard zu schaffen, der für eine Dekade oder länger tauglich sein soll – in der Zeitrechnung des Internet eine Ewigkeit.
Noch 3 Tage: Bei WissensWert mitmachen!
john, 21. November 2011
Wie letztes Jahr, veranstaltet der Wikimedia e.V. wieder den Wettbewerb WissensWert zur Förderung freien Wissens. Es gibt 500 bis 5.000 Euro pro Projekt (plus einen Publikumspreis von 2.000 Euro) für die besten Ideen. Wikimedia sagt es so:
Wir fördern wieder Ideen, die mit den Zielen von Wikimedia Deutschland übereinstimmen. Dabei prämieren wir keine Ideen nur der guten Idee wegen, sondern stellen ausgewählten Menschen oder Gruppen Geld zur Verfügung, damit sie ihre Projektideen selber in die Tat umsetzen können.
Bis einschließlich 24.11. können noch Ideen eingereicht werden. Letztes Jahr ist unter anderem das Erklärvideo zu CC aus dem Wettbewerb hervorgegangen.
Open-Content-Leitfaden der UNESCO erklärt CC
john, 15. November 2011
Die deutsche UNESCO-Kommission hat heute ihre Publikation “Open Content Lizenzen – Ein Leitfaden für die Praxis” vorgestellt. Verfasser ist Dr. Till Kreutzer, Urheberrechtsanwalt in Berlin und Mitbegründer von iRights.info. Er ist Mitglied im zuständigen Fachausschuss der UNESCO-Kommission und erklärt im Leitfaden (PDF) anhand des CC-Modells die rechtssichere Verwendung von Open-Content-Lizenzen, wobei er vor allem Unternehmen, Institutionen und Organisationen im Blick hat. Sie tun sich oft noch schwer damit, freie Lizenzen für eigenes Material einzusetzen und freigegebene Inhalte selbst zu nutzen. Der Leitfaden ist aber auch für alle anderen Interessierten bestens geeignet, um das CC-Lizenzmodell schnell zu begreifen (und er steht unter CC BY-NC 3.0 de).
Gewinner des Free!Music!Contest 2011 gekürt
john, 14. September 2011
Etwas gedauert hat’s, aber jetzt stehen die Gewinner des diesjährigen CC-Musikwettbewerbs des Musikpiraten e.V. fest. Darunter sind einige Newcomer, musikalisch auch reine acoustics wie “Melodies in my Head” von Laura Dee, aber auch alte Bekannte wie Shearer und Professor Kliq. Auf der Website des Wettbewerbs können alle 19 Gewinnertitel auch direkt gestreamt angehört werden. Deren Reihenfolge in der Liste ist übrigens Zufall.
Gib mir vier!
john, 8. September 2011
Von manchen als überfällig betrachtet, von anderen als überflüssig, startet noch im September 2011 die Arbeit an der nächsten CC-Lizenzversion 4.0. Versioniert werden wie gehabt nur die 6 Kernlizenzen, nicht dagegen Tools wie CCZero oder die Public Domain Mark, die ihren eigenen Überarbeitungszyklen folgen. Beim CC Global Summit in Warschau wird am 16.9. die Diskussion eröffnet werden, was an den CCPL wie geändert, ergänzt oder anderweitig verbessert werden soll. Gute Umsetzungschancen haben die Vorschläge zur Vereinfachung der Sprache in den Lizenztexten und eine Neuausrichtung in Sachen Open Data. Aber auch über die Sinnhaftigkeit der NC-Bedingung wird zu reden sein, über etwaige Umformulierungen dazu und ganz grundsätzlich wird es auch zur Debatte stehen, ob in Zukunft noch Portierungen in die verschiedenen Länderrechtsordnungen gemacht werden sollen oder nur noch offizielle Übersetzungen wie bei GPL und anderen.
Da CC DE auch in Warschau vertreten sein wird, ist diese Meldung auch als Aufruf gedacht, uns weitere Wünsche und Argumente für bestimmte Verbesserungen an den Lizenzen zukommen zu lassen. Missstände aufzuzeigen hilft natürlich, aber nach Möglichkeit sollten die Vorschläge schon wenigstens grundlegende Lösungsansätze enthalten und vor allem auch nachvollziehbar begründet sein. Für Diskussionen vorab steht auch unsere Mailingliste zur Verfügung, subscriben kann man sich unter http://lists.ibiblio.org/mailman/listinfo/cc-de
Wo soll die lizenztechnische Reise hingehen? Jetzt ist der Zeitpunkt, darüber zu reden.








