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	<title>Creative Commons Deutschland</title>
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		<title>Ungewollte Nebenwirkungen von NC erklärt</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aralm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die meisten Kenner des CC-Lizenzmodells bekommen einen leicht genervten Gesichtsausdruck, wenn man sie nach Pro und Contra der Lizenzbedingung &#8220;NC &#8211; nur nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt&#8221; fragt. Über nichts sonst wird schon so lange und so verbissen gestritten, unter CC-Aktivisten genauso wie unter Externen. Zugleich wird bei mehr als der Hälfte aller Einzellizenzierungen, bei denen CC-Lizenzen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Kenner des CC-Lizenzmodells bekommen einen leicht genervten Gesichtsausdruck, wenn man sie nach Pro und Contra der Lizenzbedingung &#8220;NC &#8211; nur nicht-kommerzielle Nutzung erlaubt&#8221; fragt. Über nichts sonst wird schon so lange und so verbissen gestritten, unter CC-Aktivisten genauso wie unter Externen. Zugleich wird bei <a title="CC Monitor Weltübersicht" href="http://monitor.creativecommons.org/World" target="_blank">mehr als der Hälfte aller Einzellizenzierungen</a>, bei denen CC-Lizenzen zum Einsatz kommen, solche mit NC gewählt. Der Grund ist unbestritten der legitime Wunsch nach Schutz davor, dass eigene freigegebene Werke vom Big Business ausgebeutet werden, ohne dass die Urheberin oder der Urheber daran beteiligt wird. Viele, die daher zu einer CC-Lizenz mit dem Modul &#8220;NC&#8221; greifen, wissen allerdings nicht, welche Nebenwirkungen diese so populäre Einschränkung mit sich bringt &#8211; und sie wollen diese Nebenwirkungen meist auch nicht.<span id="more-844"></span> Aufklärung ist daher dringend nötig, und so haben <a title="Wikimedia Deutschland Website" href="http://wikimedia.de/wiki/Hauptseite" target="_blank">Wikimedia Deutschland</a>, CC DE und <a title="iRights Website" href="http://irights.info/" target="_blank">iRights.info</a> ihre Expertise und Erfahrungen zusammengebracht und gestern auf der <a title="re:publica Website" href="http://re-publica.de/12/" target="_blank">re:publica 2012</a> eine handliche, leicht verständliche Broschüre dazu vorgestellt:</p>
<p><img style="float: right;margin-left: 20px" src="http://irights.info/blog/arbeit2.0/wp-content/uploads/2012/05/titelbild-210x300.png" alt="Cover NC-Broschüre" /><strong>Freies Wissen dank Creative-Commons-Lizenzen &#8211; Folgen, Risiken und Nebenwirkungen der Bedingung »nicht kommerziell &#8211; NC«</strong></p>
<p>Dr. Paul Klimpel von iRights, Autor der Broschüre, stellt darin in Form ganz konkreter Fragen die gravierendsten Nebenwirkungen dar und klärt über zahlreiche Irrtümer auf. Natürlich liegt die Broschüre am Wikimedia-Stand aus, ist seit heute auch <a title="NC-Broschüre PDF" href="http://irights.info/userfiles/CC-NC_Leitfaden_web.pdf">online abrufbar (PDF)</a> und über Wikimedia auch zu bestellen. Die Texte darin sind freigegeben unter CC BY-SA 3.0 de.</p>
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		<title>Offenes Treffen von CC DE, CC Europe und C3S bei #rp12</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 13:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>aralm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ab 17:30 gibt es im Open Space der re:publica 12 ein offenes Treffen verschiedener CC-Aktivisten. Unter anderem mit dabei ist Wolfgang Senges, einer der Initiatoren der Gründung einer neuen Verwertungsgesellschaft eigens für frei lizenzierte Inhalte (mehr dazu unter www.c-3-s.eu). Auch Jonas Öberg, Regional Manager für CC in Europa und Paul Keller, bei CC Beauftragter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ab 17:30 gibt es im <a href="http://re-publica.de/12/open-space/" target="_blank">Open Space der re:publica 12</a> ein offenes Treffen verschiedener CC-Aktivisten. Unter anderem mit dabei ist <a href="https://plus.google.com/111943777731044443683/posts" title="Wolfgang Senges bei G+" target="_blank">Wolfgang Senges</a>, einer der Initiatoren der Gründung einer neuen Verwertungsgesellschaft eigens für frei lizenzierte Inhalte (mehr dazu unter <a href="http://www.c-3-s.eu/" title="C3S Launch-Website" target="_blank">www.c-3-s.eu</a>). Auch <a href="http://wiki.creativecommons.org/User:Jonas_%C3%96berg" title="Jonas' Profil im CC-Wiki" target="_blank">Jonas Öberg</a>, Regional Manager für CC in Europa und <a href="https://creativecommons.net/paul/" title="Pauls Profil im CC-Network" target="_blank">Paul Keller</a>, bei CC Beauftragter für Verwertungsgesellschaften, werden teilnehmen und für Fragen zur Verfügung stehen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen.</p>
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		<title>OpenEducationWeek &#8211; Erklärmaterial zu CC</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 08:21:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>john</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Vorlauf zur ersten OpenEducationWeek (5. bis 10. März) haben die CC-Länderprojekte diverse Erklärvideos und andere Materialien zusammengetragen, die das CC-Modell auf verschiedenen Sprachen erklären. Die Links gibt es hier.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorlauf zur ersten <a href="http://www.openeducationweek.org/" title="OpenEducationWeek Website" target="_blank">OpenEducationWeek (5. bis 10. März)</a> haben die CC-Länderprojekte diverse Erklärvideos und andere Materialien zusammengetragen, die das CC-Modell auf verschiedenen Sprachen erklären. Die Links gibt es <a href="http://www.openeducationweek.org/category/blog/creative_commons/" title="OpenEducationWeek Erklärmaterial" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Sterne, Raumschiffe und mehr (auf DLR-Bildern) jetzt unter CC-Lizenzen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 12:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>john</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Wie Marco Trovatello vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Mathias Schindler von Wikimedia Deutschland berichten, wird Bildmaterial des DLR jetzt standardmäßig unter einer der 6 CC-Lizenzen online verfügbar gemacht (jedenfalls soweit das DLR alleine die Rechte daran besitzt).
Teilweise war das laut DLR bereits seit 2010 so, nun soll es Standard sein und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://www.dlr.de/blogs/Portaldata/66/Resources/newsblog/CC_DLR_200.jpg" width="200" height="150" style="float:right;margin:10px" />
<p>Wie Marco Trovatello vom <a href="http://www.dlr.de/blogs/DesktopDefault.aspx/tabid-5921/9755_read-503/" target="_blank">Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)</a> und Mathias Schindler von <a href="http://blog.wikimedia.de/2012/03/01/dlr-creative-commons-bildarchiv/" target="_blank">Wikimedia Deutschland</a> berichten, wird Bildmaterial des DLR jetzt standardmäßig unter einer der 6 CC-Lizenzen online verfügbar gemacht (jedenfalls soweit das DLR alleine die Rechte daran besitzt).<span id="more-829"></span></p>
<p>Teilweise war das laut DLR bereits seit 2010 so, nun soll es <a href="http://www.dlr.de/dlr/de/desktopdefault.aspx/tabid-10067/149_read-17/" target="_blank">Standard sein</a> und hat auch damit zu tun, dass dadurch eine problemlosere Nachnutzbarkeit etwa für die Wikimedia Commons möglich wird. Trotzdem muss immer genau nachgeschaut werden, ob/welche CC-Lizenz für das jeweilige Bild oder Video tatsächlich vergeben wurde, was sich aus der jeweiligen &#8220;Credit Line&#8221; ergibt. Laut Wikimedia wird darüber nachgedacht, wie ggf. ein Massen-Upload lizenzmäßig geeigneten Materials in die Wikimedia Commons erfolgen kann.</p>
<p>Was uns von CC DE besonders freut, ist die positive Grundhaltung des DLR, die von Marco Tovatello so ausgedrückt wird:</p>
<p>&nbsp;</br></p>
<blockquote><p>Bei der Verwendung von CC-Inhalten geht es uns nicht nur um die gewünschte höhere Reichtweite der DLR-Inhalte, sondern auch um die Unterstützung der Vision von Creative Commons: &#8220;<em>Our vision is nothing less than realizing the full potential of the Internet — universal access to research and education, full participation in culture — to drive a new era of development, growth, and productivity</em>&#8220;. Eine Vision, die übrigens ziemlich genau unserem Motto entspricht: &#8220;DLR – Wissen für Morgen&#8221;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</br></p>
<p>Die Europäische Weltraumagentur ESA ist leider noch nicht so weit. Sie und auch andere Organisationen sind noch nicht dem <a href="http://www.nasa.gov/audience/formedia/features/MP_Photo_Guidelines.html" target="_blank">Beispiel der NASA</a> gefolgt, alle Bilddaten in die Public Domain zu entlassen. Soweit solch externe Partner beteiligt sind, schließt das derzeit auch DLR-Material von der neuen Standardlizenzierung aus. Allerdings laufen laut Wikimedia zumindest mit der ESA seit längerem Gespräche zu diesem Thema.</p>
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		<title>GEMA gibt neue Stellungnahme zu CC-Lizenzen ab</title>
		<link>http://de.creativecommons.org/2012/01/31/gema-gibt-neue-stellungnahme-zu-cc-lizenzen-ab-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:12:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>john</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Nachgang zum Start des neuesten Pilotprojekts zum Einsatz von CC-Lizenzen durch Mitglieder von Musik-Verwertungsgesellschaften hat die Redaktion von telemedicus.info die GEMA um eine Stellungnahme gebeten. Darin erfährt man einiges über angeblich eherne Vertragswerke, unwillige Mitglieder und Rosinen. Die Analysen von telemedicus und iRights untersuchen den GEMA-Text eingehend.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Nachgang zum Start des <a href="https://de.creativecommons.org/2012/01/17/cc-frankreich-und-die-sacem-schliesen-pilotvereinbarung/" title="CC Frankreich und die SACEM schließen Pilotvereinbarung">neuesten Pilotprojekts zum Einsatz von CC-Lizenzen durch Mitglieder von Musik-Verwertungsgesellschaften</a> hat die Redaktion von <a href="http://www.telemedicus.info/" title="Website telemedicus">telemedicus.info</a> die GEMA um eine Stellungnahme gebeten. <a href="https://de.creativecommons.org/files/2012/01/Statement_GEMA.pdf" title="Statement GEMA als PDF">Darin</a> erfährt man einiges über angeblich eherne Vertragswerke, unwillige Mitglieder und Rosinen. Die Analysen von <a href="http://www.telemedicus.info/article/2176-GEMA-nimmt-Stellung-zu-Creative-Commons.html" title="Artikel bei telemedicus.info" target="_blank">telemedicus</a> und <a href="http://irights.info/?q=node/2144" title="Analyse bei iRights.info">iRights</a> untersuchen den GEMA-Text eingehend.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Normdaten: Deutsche Nationalbibliothek kündigt Umstellung auf CC0 an</title>
		<link>http://de.creativecommons.org/2012/01/27/normdaten-deutsche-nationalbibliothek-kundigt-umstellung-auf-cc0-an/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 07:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>john</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der Freigabe von Katalogdaten durch öffentliche Bibliotheken Bayerns und Brandenburgs kündigt sich nun ein weiterer erfreulicher Schritt an. Laut Ankündigung in einer Rundmail wird die Deutsche Nationalbibliothek ihre Normdaten (Verzeichnisse zur Festlegung von Namen, Bezeichnungen, Schlagworten u.v.m.) mittels CC0 freigeben. Aus der Ankündigung:
2010 hat die Deutsche Nationalbibliothek damit begonnen, Normdaten als Linked Data zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der <a href="https://de.creativecommons.org/2012/01/16/deutsche-bibliotheken-stellen-uber-23-millionen-metadatensatze-in-xml-unter-cczero/" title="Deutsche Bibliotheken stellen über 23 Millionen Metadatensätze in XML unter CCzero">Freigabe von Katalogdaten durch öffentliche Bibliotheken Bayerns und Brandenburgs</a> kündigt sich nun ein weiterer erfreulicher Schritt an. Laut Ankündigung in einer Rundmail wird die <a href="http://www.d-nb.de/" title="Website DNB">Deutsche Nationalbibliothek</a> ihre Normdaten (Verzeichnisse zur Festlegung von Namen, Bezeichnungen, Schlagworten u.v.m.) mittels CC0 freigeben.<span id="more-801"></span> Aus der Ankündigung:</p>
<blockquote><p>2010 hat die Deutsche Nationalbibliothek damit begonnen, Normdaten als Linked Data zu veröffentlichen. Der bestehende <a href="https://wiki.dnb.de/display/LDS/" title="Linked Data Service der DNB">Linked Data Service der DNB</a> wird nun um Titeldaten erweitert. In diesem Zuge wird auch die Nutzungslizenz für Linked Data auf &#8220;<a href="http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/" title="CCzero legal text">Creative Commons Zero</a>&#8221; umgestellt.</p></blockquote>
<p>An sich ist CCzero als einfache Verzichtserklärung konstruiert. Ein solcher Verzicht ist allerdings nicht in jeder Rechtsordnung für alle Schutzrechte möglich, Deutschland gehört dazu. Daher ist CCzero zugleich (auch) eine bedingungslose Nutzungslizenz und erlaubt es jedem, die so freigegebenen Ressourcen beliebig zu nutzen.</p>
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		<title>WDR beantwortet offenen Brief zu Depublikationspflicht und CC</title>
		<link>http://de.creativecommons.org/2012/01/20/wdr-beantwortet-offenen-brief-zu-depublikationspflicht-und-cc/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 15:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>john</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Dezember hatte Blogger Peter Piksa sich per offenem Brief an den WDR gewandt. Ihm (wie vielen anderen) leuchtet nicht ein, warum öffentlich-rechtliche Medieninhalte &#8211; wenn sie schon vom jeweligen Sender selbst wieder depubliziert werden müssen &#8211; nicht vorher unter CC-Lizenzen gestellt werden. Das würde es den Hörern/Zuschauern gestatten, die Sendungen ihrerseits zu verbreiten und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Dezember hatte Blogger Peter Piksa sich per offenem Brief an den WDR gewandt. Ihm (wie vielen anderen) leuchtet nicht ein, warum öffentlich-rechtliche Medieninhalte &#8211; wenn sie schon vom jeweligen Sender selbst wieder depubliziert werden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Depublizieren" title="Depublizieren bei Wikipedia">müssen</a> &#8211; nicht vorher unter CC-Lizenzen gestellt werden. Das würde es den Hörern/Zuschauern gestatten, die Sendungen ihrerseits zu verbreiten und dadurch länger verfügbar zu halten, ohne dass die Depublikationspflicht verletzt werden würde. Inzwischen hat der WDR recht ausführlich <a href="http://www.piksa.info/blog/2012/01/03/offener-brief-an-den-wdr-5-zu-creative-commons-und-depublikationspflicht/" title="Blogpost Peter Piksa">geantwortet</a> und man sieht der Antwort an, dass man sich dort mit dem Thema schwertut.<span id="more-796"></span></p>
<p>Grundaussage der Antwort ist, dass der WDR nur schwer die für eine CC-Lizenzierung erforderlichen Rechte einholen könne, weil CC-Lizenzen immer auch das Recht zur Bearbeitung mit umfassen würden. Das stimmt so nicht. Zwar können Bearbeitungen tatsächlich das Urheberpersönlichkeitsrecht beeinträchtigen und auch die Persönlichkeitsrechte von gefilmten/aufgezeichneten Personen können dann betroffen sein. Aber gerade dafür gibt es die CC-Lizenzvarianten mit &#8220;ND&#8221; für &#8220;no derivatives&#8221;, also die <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/3.0/de/" title="Deed der BY-ND">BY-ND</a> und <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" title="Deed der BY-NC-ND">BY-NC-ND</a>. Sie erlauben (nur) genau das, was Peter Piksa einfordert, nämlich die öffentliche Verbreitung durch jede/n.</p>
<p>Man kann sicherlich darüber streiten, ob die ND-Lizenzen noch eine &#8220;Freigabe&#8221; im eigentlichen Sinne sind, ein Mittel zur Behebung von &#8220;Depublikationsschäden&#8221; wären sie allemal. Den Hinweis auf die <a href="http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/media/cc46.html" title="CC-Folge von Extra3">CC-lizenzierten Formate des NDR</a> beantwortet der WDR damit, dass dort bewusst auf eine Freigabe hin in besonderer Weise produziert werde. Das aber heißt nur, dass eine CC-ND-Lizenzierung auf eigenes Material der jeweiligen Rundfunkanstalt beschränkt werden müsste. Damit dürfte noch immer der allergrößte Teil des Contents erfasst sein.* Und dass es gar nicht so schwer ist, beim Online-Stellen &#8220;unfreies&#8221; Material rauszunehmen aus den Beiträgen, beweist Deutschlandradio Kultur mit seiner Sendung <a href="http://breitband.dradio.de/" title="Breitband-Website">Breitband</a> jede Woche.</p>
<p>*Anm./Update: Der Genauigkeit halber muss allerdings anerkannt werden, dass sich Hörfunk und Fernsehen hier deutlich unterscheiden. Bei Fernsehbeiträgen ist es wesentlich schwieriger, ohne Fremdmaterial zu produzieren oder es nachträglich zwecks Freigabe herauszunehmen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>CC Korea startet Suchservice für CC-Inhalte: &#8220;Let&#8217;s CC&#8221;</title>
		<link>http://de.creativecommons.org/2012/01/18/cc-korea-startet-suchservice-fur-cc-inhalte-lets-cc/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 08:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>john</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das (süd-)koreanische CC-Projekt hat mit &#8220;Let&#8217;s CC&#8221; einen eigenen Suchservice an den Start gebracht, mit dem CC-lizenzierte Inhalte gefunden werden können. Inzwischen ist das Interface auf Englisch verfügbar und damit auch für den Rest der Welt nutzbar und funktioniert ähnlich wie CC Search. Dabei ist vor allem auf Übersichtlichkeit der Suchmaske geachtet worden.
Es handelt sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://eng.letscc.net"><img alt="" src="http://eng.letscc.net/i/main_logo.gif" width="234" height="92" style="float:left;margin:10px" /></a>Das (süd-)koreanische CC-Projekt hat mit &#8220;<a href="http://eng.letscc.net" title="LetsCC">Let&#8217;s CC</a>&#8221; einen eigenen Suchservice an den Start gebracht, mit dem CC-lizenzierte Inhalte gefunden werden können. Inzwischen ist das Interface auf Englisch verfügbar und damit auch für den Rest der Welt nutzbar und funktioniert ähnlich wie <a href="http://search.creativecommons.org/" title="CC Search">CC Search</a>. Dabei ist vor allem auf Übersichtlichkeit der Suchmaske geachtet worden.<span id="more-789"></span></p>
<p>Es handelt sich letztlich um eine Meta-Suchmaschine, die einen zentralen Zugriff auf die Suchfunktionen großer Hoster von CC-Inhalten anbietet. Gesucht werden kann dadurch zugleich über die APIs von Flickr, Jamendo, ccMixter, Youtube und Slideshare. Man findet also CC-lizenzierte Bilder, Klänge, Samples, Videos, Präsentationen und weitere Dokumente. </p>
<p>Als Sonderfunktionen kann man Lieblingsinhalte markieren, Tags vergeben und die Suche nach Beliebtheit ausrichten. Teilweise muss man dafür allerdings einen Account bei LetsCC anlegen. Ansonsten ist der Service ein sich weiter entwickelndes Projekt und soll stetig weiter verbessert werden. Das koreanische Team freut sich über Anmerkungen und Anregungen.</p>
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		<title>CC Frankreich und die SACEM schließen Pilotvereinbarung</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:15:27 +0000</pubDate>
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Europäische Verwertungsgesellschaften (wie in Deutschland die GEMA) tun sich seit Jahren vor allem dadurch hervor, dass sie Freigaben ihrer Mitglieder nicht zulassen, Creative Commons als Inkarnation des Bösen darstellen und das ganze Phänomen der Free Culture eher bekämpfen als unterstützen. Umso mehr Aufsehen haben die Pilotvereinbarungen zwischen CC-Projekten und den jeweiligen nationalen Verwertungsgesellschaften für Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://creativecommons.org/wp-content/uploads/2012/01/logo_sacem_creative_commons.jpg" width="480" style="margin:10px" /><br />
Europäische Verwertungsgesellschaften (wie in Deutschland die GEMA) tun sich seit Jahren vor allem dadurch hervor, dass sie Freigaben ihrer Mitglieder nicht zulassen, Creative Commons als Inkarnation des Bösen <a href="http://www.theregister.co.uk/2007/05/31/lessig_vs_authors_cisac/">darstellen</a> und das ganze Phänomen der Free Culture eher bekämpfen als unterstützen. Umso mehr Aufsehen haben die Pilotvereinbarungen zwischen CC-Projekten und den jeweiligen nationalen Verwertungsgesellschaften für Musik erregt. Hier gibt es nun wieder Bewegung.<span id="more-792"></span></p>
<p>Den Anfang machten <a href="http://www.creativecommons.ch/cc-news/10-verwertungsgesellschaft/43-niederlande-verwertungsgesellschaft-startet-pilotprojekt-mit-creative-commons-lizenzierter-musik">CC Niederlande und die Buma/Stemra</a> bereits 2007 (dazu gab es auch eine eingehendere <a href="http://de.creativecommons.org/2010/09/05/untersuchung-des-pilotprogramms-in-nl/">Auswertung</a>), es folgte 2008 ein halboffizieller <a href="http://de.creativecommons.org/2008/01/25/danische-verwertungsgesellschaft-akzeptiert-cc-lizenzierung/">Pilot von CC Dänemark und der KODA</a> und nun ist in Frankreich eine weitere Vereinbarung geschlossen worden. <a href="http://creativecommons.org/weblog/entry/31205">CC Frankreich und die SACEM</a> haben am 9. Januar 2012 bekanntgegeben, dass SACEM-Mitglieder während der kommenden 18 Monate ihre Werke (auch einzeln) unter CC-Lizenzen für nicht-kommerzielle Nutzung (BY-NC, BY-NC-SA oder BY-NC-ND) veröffentlichen dürfen.</p>
<p>Den Kern der Vereinbarung bildet erneut eine genauere Festlegung, was unter kommerzieller Nutzung zu verstehen ist (für welche die SACEM weiterhin Vergütungen einzieht). Wie bei allen bisherigen Pilotvereinbarungen liegt hierin zugleich die Krux der ganzen Sache aus Sicht der Free Culture. Die Definition kommerzieller Nutzung fällt nach den Wünschen der Verwertungsgesellschaften in der Regel so eng aus, dass viele bezweifeln, ob überhaupt in relevantem Umfang Nutzungsfreiheiten übrig bleiben. Auch bei der SACEM-Vereinbarung ist das wieder zu beobachten. Danach fällt beispielsweise jegliche Bannerwerbung auf Webseiten ins Kommerzielle, ist also nach Maßgabe der Vereinbarung nicht nach den vergebenen CC-Lizenzen zulässig.</p>
<p>Dennoch kann man den jetzt gestarteten Piloten als Schritt in die richtige Richtung sehen, gerade wegen des großen Gewichts der SACEM innerhalb Europas und ihrer traditionell eher konservativen Haltung.</p>
<p>Im CC-Wiki gibt es weitere Informationen, nämlich eine <a href="http://wiki.creativecommons.org/Collecting_Society_Projects/France" title="SACEM Pilot Outline">Übersicht</a> und spezielle <a href="http://wiki.creativecommons.org/SACEM-FAQ" title="SACEM FAQs">FAQs</a>.</p>
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		<title>Deutsche Bibliotheken stellen über 23 Millionen Metadatensätze in XML unter CCzero</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 14:04:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>john</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende letzten Jahres gab es hierzulande einen kräftigen Schub für Open Data und freies Wissen. Aus der Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst vom 27. Dezember 2011:
Die Bayerische Staatsbibliothek, der Bibliotheksverbund Bayern und der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg haben ihren Katalog &#8220;B3Kat&#8221; als OpenData im Format MARC-XML und als Linked Open Data im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende letzten Jahres gab es hierzulande einen kräftigen Schub für Open Data und freies Wissen. Aus der <a href="http://www.stmwfk.bayern.de/Presse/PressemeldungenDetail.aspx?NewsID=2434" title="Pressemitteilung">Pressemitteilung</a> des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst vom 27. Dezember 2011:</p>
<blockquote><p>Die Bayerische Staatsbibliothek, der Bibliotheksverbund Bayern und der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg haben ihren Katalog &#8220;B3Kat&#8221; als OpenData im Format <a href="http://www.bib-bvb.de/open-data.html">MARC-XML</a> und als Linked Open Data im Format RDF/XML <a href="http://lod.b3kat.de/download/">veröffentlicht</a>. Enthalten sind die Beschreibungen zu über 23 Millionen Medien aus 180 wissenschaftlichen Bibliotheken in Bayern, Berlin und Brandenburg. Die Daten werden im Internet zur allgemeinen Nutzung unter der Lizenz &#8220;Creative Commons Zero&#8221; bereitgestellt. Dies ist das umfangreichste Datenpaket, das bisher von deutschen Bibliotheken und Bibliotheksverbünden als Linked Open Data zugänglich gemacht wurde.</p></blockquote>
<p>Zusätzlich dürfte es einer der größten Datensätze sein, die in Deutschland bisher unter CCzero freigegeben wurden. Diese Freigabe ist ein weiterer Beleg dafür, dass CCzero als Hilfsmittel für die sogenannte &#8220;<a href="http://publicdomainmanifesto.org/node/8#Voluntary" title="Voluntary in the Public Domain Manifesto" target="_blank">Voluntary Public Domain</a>&#8220;, also den selbstbestimmten Verzicht auf Schutzrechte, immer mehr Akzeptanz findet.</p>
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