RiP: A Remix Manifesto

Demnächst erscheint der Dokumentarfilm „RiP: A Remix Manifesto“ von Brett Gaylor nach sechs Jahren Entwicklungszeit. Der Film ist ein Plädoyer für eine Remix-Kultur und gegen eine ausufernde Urheberrechtsgesetzgebung, die Kreativität behindert. Gaylor ist Betreiber der Webseite „Open Source Cinema„. Diese bietet die Basis für das kollaborative Projekt und die meisten Filmsequenzen sind ort schon als RAW-Material unter einer Creative Commons Lizenz zu finden.

Aus der Selbstbeschreibung:

RiP: A remix manifesto is an open source documentary about copyright and remix culture. Created over a period of six years, the film features the collaborative remix work of hundreds of people who have contributed to this website, helping to create the world’s first open source documentary.

Momentan gibt es immer noch verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten. Jetzt schon können Remixe gemacht werden, weil genug Material online zum Download bereitsteht. Ausserdem werden noch Beiträge für den Soundtrack gesucht. Hier bietet sich die Remix-Plattform CC-Mixter an. Und dann können noch Fotos eingesendet werden, wo man sich selbst auf einem Fahndungsfoto mit einem „Copyright Criminal Photo“ zeigt. Die Bilder sollen dann auch noch in den Film einfließen.

Der Trailer zum Film ist schon online und wir freuen auf das Endergebnis:

Video: A shared Culture

Im Rahmen der jährlichen Creative Commons Spendenkampagne aus den USA gibt es jetzt ein sehenswertes Video, was die Lizenzen und die Kultur dahinter näher beschreibt: A shared Culture. Produziert wurde es von Jesse Dylan, der das berühmte „Yes We Can“ – Barack Obama – Werbevideo zusammen mit dem Rapper will.i.am gemacht hat:

In the video, some of the leading thinkers behind Creative Commons describe how the organization is helping “save the world from failed sharing” through free tools that enable creators to easily make their work available to the public for legal sharing and remix. Dylan puts the Creative Commons system into action by punctuating the interview footage with dozens of photos that have been offered to the public for use under CC licenses. Similarly, he used two CC-licensed instrumental pieces by Nine Inch Nails as the video’s soundtrack music. These tracks, “17 Ghosts II” and “21 Ghosts III,” come from the Nine Inch Nails album Ghosts I-IV, which was released earlier this year under a Creative Commons BY-NC-SA license. (See attribution details below.)

Das Video gibts als HD-OGG und Quicktime.

Die Einnahmen aus der internationalen Creative Commons Spendenaktion fließen in die Hauptorganisation in den USA. Wer direkt an Creative Commons Deutschland spenden möchte, um unsere Arbeit hier vor Ort zu unterstützen, kann dies gerne hier tun.

Creative Commons auf der Web 2.0 Expo

Zusammen mit Michelle Thorne hab ich am Mittwoch auf der Web 2.0 Expo in Berlin in einer Präsentation Creative Commons vorgestellt. Die „How do you CC?“ – Präsentation hatte einen zielgruppen-kompatiblen Schwerpunkt auf Geschäftsmodelle mit Offenheit.

Peter Bihr hat im Berlinblase-Blog Fotos davon gepostet.

Die Präsentation gibt es als ODP, PDF und PPT online zum downloaden und remixen zu finden. Ich hab keine Ahnung, ob es hier Aufzeichnungen gibt. Aber ich mach einfach nochmal einen Netzpolitik-Podcast in deutsch, um einen Überblick über Open Business – Geschäftsmodelle zu geben.