Der Elektrische Reporter beim ZDF

Der erfolgreiche Video-Podcast „Elektrischer Reporter“ von Mario Sixtus wird zukünftig im ZDF ausgestrahlt. Regelmässig sollen die neuen Folgen im ZDF-Infokanal gesendet werden, dazu liegen sie immer Freitags in der ZDF-Mediathek und auch in anderen ZDF-Sendungen sollen die Folgen zu sehen sein. Besonders freut uns die Verwendung der „Creative Commons Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland“ – Lizenz (CC-BY-NC-SA). Diese erlaubt das Remixen zu nicht-kommerziellen Zwecken. Damit verwendet das ZDF als zweiter öffentlich-rechtlicher Sender in Deutschland nach dem NDR Creative Commons Lizenzen. Wir freuen uns und hoffen auf mehr.

re:publica’09 – Shift happens

Die re:publica’09 findet vom 1.-3. April 2009 in Berlin statt. Die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft trägt diesmal den Untertitel „Shift happens“. Creative Commons Deutschland ist wieder Partner der re:publica, die von newthinking communications und Spreeblick veranstaltet wird.

Verschiedene thematische Subkonferenzen sind in der Planung und es werden auch einige interessante Sprecher aus dem Creative Commons Umfeld nach Berlin kommen. Seit heute gibt es einen Start des Call for Papers. Der Ticketvorverkauf ist auch gestartet. Blogger bekommen ein Ticket für 40 Euro, wenn ein Banner eingebunden wird. Normale Tickets kosten 60 Euro, Business-Tickets kosten 100 Euro. Ab dem 15. Januar werden die Eintrittspreise leicht angehoben.

Hier ist die Pressemeldung: Vom Blogger-Treff zum Web-2.0-Festival.

Team Deutschland: Neue NDR-CCartoonsatire

Beim NDR startet diese Woche Team Deutschland, „die erste gezeichneten Satireshow im deutschen Fernsehen“.

[W]er auffällt, umfällt oder sonst wie reinfällt in Deutschland, wird von den Zeichnern der ersten gezeichneten Satireshow im deutschen Fernsehen gnadenlos aufs Korn genommen. Von Ackermann bis Aliens, von Bahn bis Bundespräsident geht es quer durch Politik, Kultur und Gesellschaft…

Da Fernsehen bekanntermaßen tot ist, ist das eigentlich noch keine Meldung wert. Aber: der NDR kann auch Internet und stellt die Folgen als Podcast zur Verfügung. Allerdings nicht einfach „nur so“ zum Anschauen, sondern auch zum Mitnehmen und Weitergeben. Mit Team Deutschland setzt der Sender sein Pilotprojekt fort und stellt auch diese Serie unter eine Creative Commons Lizenz!

Teil 1 wurde bereits heute Nacht gesendet, der Podcast steht ab Freitag zur Verfügung.

(via Meike, der sicherlich auch ein bisschen Dank gebührt für diese gute Nachricht 🙂 )

Original-Posting von Nicole Ebber.

CC.org startet Umfrage zu „non-commercial“

Die häufigste aller häufigen Fragen zu CC-Lizenzen ist die nach der genauen praktischen Bedeutung der Bedingung „non-commercial“ resp. „keine kommerzielle Nutzung erlaubt“. Es geht dann immer um Details wie „Ist die Werbeeinblendung bei meinem kostenlos gehosteten Blog schon kommerziell in diesem Sinne?“, „Wenn ich CDs mache und zum Selbstkostenpreis verkaufe, ist das kommerzielle Verwendung der CC-Musik, die drauf ist?“ u. ä.   Um an dieser Stelle mal weiter zu kommen, ist diesen Herbst bei den CC-Verantwortlichen in San Francisco eine Studie angelaufen, die klären soll, was mit „non-commercial“ ganz genau gemeint sein könnte und sinnvollerweise gemeint sein sollte. Jetzt gibt es dazu eine öffentlich zugängliche Umfrage (auf Englisch), an der sich alle Interessierten beteiligen können. Der Poll wird bis 7. Dezember erreichbar bleiben. Hiermit seien alle Leser dieser Seiten eingeladen, ihre Meinung zu hinterlegen. Fragen zum Poll sollten direkt an noncommercial@creativecommons.org geschickt werden.

OpenEverything Berlin

Im Rahmen der internationalen openeverything-Initiative findet am 6. Dezember die erste Veranstaltung in Berlin statt. Creative Commons Deutschland ist Mit-Veranstalter des Events, der im newthinking store in der Tucholskystr. 48 in Berlin-Mitte stattfindet. Der Eintritt ist frei, die Teilnehmerzahl ist allerdings begrenzt.

openeverything Berlin ist ein Tag im Rahmen eines Diskurses zu offenen Ansätzen in verschiedenen Städten der Welt. Akteure, die in ganz verschiedenen Bereichen mit offenen Ansätzen experimentieren, produzieren und kooperieren tauschen Erfahrungen aus, berichten von ihren Initiativen und diskutieren was das eigentlich bedeutet – Openness – und wie wir damit Wirtschaft und Gesellschaft verändern wollen und können.

Es geht um openeverything in Software, Education, Design, Hardware, Fashion, Geschäftsmodellen, Kampagnen, Film, Musik, Kunst, Politik, Gesellschaft … „OpenEverything Berlin“ weiterlesen

Buch: „Little Brother“ auf Deutsch

Das Buch „Little Brother“ des Science-Fiction Autoren Cory Doctorow gibt es jetzt als Fan-Übersetzung auf Deutsch (PDF). Möglich macht dies die Verwendung einer Creative Commons Lizenz, die Cory Doctorow bei all seinen Büchern und Geschichten verwendet. Christian Wohrl hat sich die Mühe der Übersetzung gemacht und teilt das Ergebnis weiter.

Obama: Bilder der Wahlnacht unter CC

Auf dem Flickr-Account der Barack Obama – Kampagne gibt es jetzt Innenansichten aus der Wahlnacht in einer Bildergalerie zu besichtigen. Das innovative ist dabei, dass die komplette Galerie unter der Creative Commons BY-NC-SA Lizenz veröffentlicht wurde und die Bilder zu nicht-kommerziellen Zwecken geremixt werden dürfen. Das freut uns sehr:

Wir fragen uns, wann wir dergleichen mal in Deutschland erleben werden?

Wikipedia wird kompatibel zu Creative Commons?

Die freie Text-Lizenz Free Document Licence (FDL) ist die rechtliche Basis der Wikipedia. Bisher gab es Probleme mit einer fehlenden Cross-Kompatiblität zur „Creative Commons Namensnennungs-Weitergabe unter gleichen Bedingungen – Lizenz“ (CC-BY-SA), die philosophisch genau dasselbe meint. Die Creative Commons Lizenz der Version 3.0 wurde schon kompatibel gemacht, so dass Inhalte von der CC-BY-SA in die FDL übertragen werden können. Nun hat die Free Software Foundation (FSF) die Version 1.3 der Free Document Licence (FDL) veröffentlicht. Jetzt ist auch eine Migration in die andere Richtung möglich. Und in der Wikipedia-Community kann die Diskussion beginnen, dass alle Inhalte zur CC-BY-SA migriert werden. Und dann würden die Inhalte der Wikipedia alle unter einer Creative Commons Lizenz stehen.

Aus der Pressemitteilung: FSF Releases New Version of GNU Free Documentation License.

„Wikis often import material from a wide variety of sources, many of which use the CC-BY-SA license,“ said Brett Smith, licensing compliance engineer at the FSF. „Wikipedia, however, uses the GNU FDL. The incompatibility between these two licenses has been an obstacle to moving material back and forth between these sites. The new provision of FDL version 1.3 will give Wikipedia and other wikis another chance to choose the licensing policies they prefer.“

„We are grateful to the leadership of the Free Software Foundation for taking this important step,“ explained Sue Gardner, executive director of the Wikimedia Foundation. „In doing this, the FSF is giving the Wikimedia community an opportunity to make a licensing decision that honors our mutual commitment to free culture, and best supports the mission and goals of Wikipedia and its sister projects.“

Mehr zum Hintergrund bietet der Netzpolitik-Podcast Folge 069 mit Jimbo Wales von Wikipedia.

Open-Music-Contest-Sampler #4

Einmal im Jahr veranstaltet der Asta der Universität Marburg den Open-Music-Contest. Bedingung bei der Teilnahme ist die Verwendung einer Creative Commons Lizenz. Zum vierteln Mal gibt es jetzt auch einen Sampler zum Wettbewerb. Der vierte Open-Music-Contest-Sampler erschien am 13. Oktober 2008 in einem Polypak mit 16-seitigem Booklet in einer limitierte Erstauflage von 4.000 handnummerierten Exemplaren. 200 dieser Sampler enthielten (zufällig verteilt) einen Oregami-Kranich. Aufgrund der nochmals gestiegenen Anzahl der Bewerbungen beim diesjährigen Contest (es waren diesmal sogar 109) bei gleichbleibend hoher Qualität gibt es wie im letzten Jahr wieder eine Doppel-CD.

Diese steht jetzt zum Download als Zip-Archiv online. Alle Lieder können auch einzeln auf der Webseite herunter geladen werden. Als Dateiformat wird Ogg Vorbis angeboten.

Mit dem Open-Music-Contest-Sampler #4 gibt es wieder einen aktuellen Überblick der deutschen Creative Commons Musikszene quer durch alle Musikstile.