Urheber 2.0: ZDF erklärt Creative Commons

Über den Elektrischen Reporter hatten wir schon berichtet: Der Video-Podcast von Mario Sixtus hat sich weiter professionalisiert und wird jetzt u.a. für das ZDF produziert. Dabei wird weiterhin eine Creative Commons Lizenz (BY-NC-SA) verwendet. In den letzten beiden Episoden wurde die Diskussion rund um Urheberrechte im digitalen Zeitalter beschrieben. Und Creative Commons Lizenzen spielten dabei eine zentrale Rolle:

Elektrischer Reporter – Urheber 2.0: Jeder Nutzer ein Pirat?

Elektrischer Reporter – Urheber 2.0: Was tun, wenn keiner kauft?

ZDF.de hat auch noch einen eigenständigen Artikel zum Thema: „Flatrate für digitale Kulturgüter – Kreative Antworten auf ein altes Urheberrecht„.

Mittwoch: 6 Jahre Creative Commons

Diese Woche jährt sich zum sechsten Mal der Geburtstag von Creative Commons. Das wird global in verschiedenen Städten auf allen Kontinenten gefeiert. Nach einer größeren Party zum Jubiläum im vergangenen Jahr veranstalten wir diesmal eine etwas kleinere Sache am 17. Dezember in Berlin. Dazu kam uns die Idee eines „Content Sprint„. Diese Art von Treffen ist in der Freien Software Community nichts unbekanntes. Man trifft sich und programmiert zusammen an einem Projekt weiter. Da es bei Creative Commons um Inhalte geht, werden wir diese kollektiv schreiben.

Das Ziel ist, möglichst viele CC-Projekte aus Deutschland in Case Studies zu dokumentieren. Im globalen CC-Wiki ist der deutschsprachige Raum noch etwas unterbelichtet – trotz zahlreicher spannender Projekte. Das wollen wir ändern. Dazu treffen wir uns am Mittwoch ab 19 Uhr im newthinking store in der Tucholskystr. 48 in Berlin-Mitte. Dazu gibts Prosecco, freie Musik und Animationen aus dem CC-Umfeld.

Aber man muss nicht in Berlin sein, um daran teilnehmen zu können. Wer uns unterstützen will, kann dies auch gerne vom eigenen Computer an anderen Orten tun. Wer sich nicht zutraut, eine Fallstudie auf englisch zu schreiben, kann dies auch gerne auf deutsch tun. Oder helfen, die deutschsprachigen dann ins englische zu übersetzen. Die deutschen Fassungen verwenden wir dann für die Praxisbeispiele auf unserer Webseite.

Gleichzeitig sei hier auch nochmal auf unseren Spendenaufruf verwiesen: Wer die Arbeit von Creative Commons in Deutschland unterstützen möchte, kann dafür Geld spenden. Damit können wir dann Materialien finanzieren, um die Aufklärungsarbeit zu unterstützen. Selbstverständlich kann eine Spendenquittung fürs Finanzamt ausgestellt werden. Mehr Infos dazu finden sich auf unserer Kontakt-Seite.

Science Commons in 120 Sekunden

Das Creative Commons Seitenprojekt Science Commons hat sich die Aufgabe gesetzt, offenen Lizenzen für den wissenschaftlichen Betrieb zu entwickeln und zu promoten. Dieses Video erklärt in 120 Sekunden, was die Idee ist und warum eine solche Initiative wichtig und notwendig ist:

Das Video wurde von Jesse Dylan produziert, dem Regisseur von Obama’s „Yes we can“. Bei Science Commons erklärt Dylan seine Beweggründe dafür:

“I believe Science Commons represents the true aspiration of the web, and I wanted to tell their story,” Dylan said. “They’ve changed the way we think about exploration and discovery; the important and innovative ideas need to be shared. I believe it’s vital to revolutionizing science in the future. I hope this is just the beginning of our collaboration.”

Bundesarchiv veröffentlich 100.000 Bilder unter CC

Das Bundesarchiv hat heute verkündet, 100.000 digitalisierte Bilder der Zeitgeschichte unter der Creative-Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland – Lizenz (CC-BY-SA) zu veröffentlichen. In einer Kooperation mit Wikimedia Deutschland e.V. werden die Bilder in der Wikimedia Commons zum Remixen und Weiterbearbeiten online gestellt.

Das freut uns sehr und wir bedanken uns bei Wikimedia und dem Bundesarchiv dafür und wünschen viel Glück für die weitere Zusammenarbeit:

Unseres Wissens ist die Spende von 100.000 Bildern die bisher größte Einzelspende an Wikimedia Commons und wir hoffen, dass dies nur der Anfang einer längerfristigen Zusammenarbeit und für andere Archive und Bilddatenbanken beispielhaft sein wird.

Die ganzen Hintergründe und mehr Informationen gibt es auf netzpolitik.org in einem Interview mit Mathias Schindler von Wikimedia.