a2n 2010: CC und die GEMA – oder vielleicht eine CC-GEMA? [Update]

Bei der zweiten Auflage der all2gethernow in Berlin vom 6. bis 11. September (diesmal als Teil der Berlin Music Week) wird es noch interessanter als letztes Jahr, gerade aus Sicht von Creative Commons und allen, die mit CC-Lizenzen zu tun haben. Gleich vier Slots der a2n beschäftigen sich nämlich mit CC bzw. CC-lizenzierter Musik allgemein und teilweise konkreter damit, ob bzw. wie damit Geld verdient werden kann/darf/soll.

[Update: Eine des Sessions ist auf Dienstag verschoben worden, s. u.]

Es geht am 6.9. um 13:00 in der Kulturbrauerei los mit
„Creative Commons Collecting Society – And It’s No Typo“
Hier wird es weitere Details zu Ansatz und Fortgang der geplanten Gründung einer neuen Verwertungsgesellschaft für CC-NC-Content geben. Dieses Thema birgt ganz klar Zündstoff, sollte also interessant werden.

Gleich im Anschluss um 14:30 folgt dann
„Current Status In Collecting Societies And Licensing Alternatives – What’s The Vision?“
Auch dieses Jahr wird wieder Kilian Steiner, Justiziar der GEMA mit dabei sein und wacker die Position der GEMA erklären und vertreten.

Abends um 19:30 wird es dann nochmal besonders spannend bei
„GEMA oder Creative Commons: Was ist für mich am besten?“
Das wird ein Workshop, wie er bisher ziemlich undenkbar erschien, nämlich gemeinsam ausgerichtet von Meik Michalke, OpenMusicContest und Alexander Wolf, Geschäftsführer der CELAS und ehemals Syndikus bei der GEMA.

Am 7.9. um 10:00 folgt dann
„Getting Paid for Creative Commons Licensed Content – Sounds Weird?“
Wolfgang Senges moderiert und lotet aus, was die Pros und Cons von CC-lizenzierten paid content sind und wie das alles funktioniert bzw. nicht funktioniert. Ehrengast in der Runde wird Zoe Leela sein, die von ihren praktischen Erfahrungen mit freien Lizenzen berichten wird.

Auch sonst wird bei den über 120 (!) Workshops und Sessions der a2n wieder viel geboten, genannt seien nur die internationalen Gäste wie Jill Sobule, Martin Atkins und Mike Masnick und die hochkarätig unterstützte a2n-Werkstatt (inkl. Remix Contest Award am letzten Tag). Es lohnt sich also auch dieses Jahr wieder und die a2n scheint sich als neue Drehscheibe für Innovation rund um Musik zu etablieren. Das Orgateam sucht übrigens noch Berichterstatter für den internen Informationsfluss der a2n, man kann also nicht nur dabei sein, sondern auch mithelfen.

Das Programm der a2n gibt es übersichtlich entweder als Zeitstrahl oder bei sched.org

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