Erste Compilation der Breitband-Netzmusik beim FMA

fma-logobreitband-logoWenn es im deutschen Rundfunk Kompetenz in Sachen frei lizenzierter Musik gibt, dann hat die in der Regel direkt oder indirekt mit der Sendung Breitband bei Deutschlandradio Kultur zu tun, die seit Jahren jeden Samstag eine handverlesene Auswahl an Netzmusik vorstellt. Auch im Netz gibt es eine Anlaufstelle für kuratierte freie Musik, und die ist ebenfalls von Radiomenschen gemacht: Das Free Music Archive (FMA), erdacht und gegründet von Jason Sigal vom New Yorker Sender WFMU. Die Startfinanzierung des FMA stammt interessanterweise aus einem gerichtlichen Vergleich. Der beendete einen Prozess, bei dem einige Major Labels wegen wettbewerbsrechtlich problematischer Bestechung von Radio-DJs vor Gericht standen. Das FMA soll nun helfen, dass auch unabhängige Künstler (ohne Bestechung) mehr Sichtbarkeit bekommen. Die Breitband-Netzmusikspezialisten Christian Grasse, Vivian Perkovic, Martin Risel und Christine Watty haben jetzt unter dem Titel „Best of Breitband Vol. 1“ eine erste Compilation beim FMA online gestellt. Im Sendungs-Stream gibt’s mehr dazu zu hören. Weitere Compilations sollen monatlich folgen …

Die freie Parapsychologie

Hörspiel-Cover
Hörspiel-Cover, CC BY 3.0 unported
Moe-Hackett-Team 2010

Der hauptsächliche Sinn von CC-Lizenzen liegt bekanntlich darin, eine Art von Kreativität möglich zu machen, die sonst allzu oft durch rigides „alle Rechte vorbehalten“ verhindert wird. CC spielt also vor allem dann eine Rolle, wenn die Kreativität mehrerer Personen zusammenkommen soll. Ein schönes Beispiel, dass und wie das auch wirklich funktioniert, ist das kollaborativ entstandene Horror-Hörspiel „Moe Hackett und das Gemälde des Schreckens„, das am 31.10. im Saarland Premiere feierte. „Die freie Parapsychologie“ weiterlesen