C3S-Crowdfunding endet morgen

Die C3S-Initiative ist vergangene Woche am Rande des Reeperbahnfestivals in Hamburg zu einer tatsächlich gegründeten Gesellschaft geworden. Ihr voller Name lautet Europäische Genossenschaft “Cultural Commons Collecting Society SCE mbH”, eine Party zur Feier der Gründung ist für Oktober/November geplant. Derweil endet das bisher schon recht erfolgreiche Crowdfunding für die C3S morgen, am 30. September. Die Kampagne hat das Mindestziel von 50.000 EUR bereits deutlich überschritten, peilt aber insgesamt 200.000 EUR an, da das Land NRW wahrscheinich über ein spezielles Förderprogramm bis zu dieser Summe um den am Ende gesammelten Betrag aufstocken wird. Jeder crowdgefundete Euro zählt also gewissermaßen doppelt. Derzeit liegt die Kampagne bei knapp 110.000 EUR, da ist noch deutlich Luft nach oben. Daher ruft das Team alle Interessierten auf, sich auf den letzten Metern noch zu beteiligen.

Extrarunde: Entwurf Nr. 4 zur CCPL 4.0 steht zur Diskussion

Eigentlich hatte die öffentliche Konsultationsphase zu Entwurf Nr. 3 der kommenden CC-Lizenzversion 4.0 Höhepunkt und Abschluss der Versionierung sein sollen. Es kamen aber noch so viele gute Ideen und Rückmeldungen aus der Praxis hinzu, dass beim CC Global Summit die Entscheidung fiel, noch eine Extrarunde einzulegen. Nun steht Entwurf Nr. 4 zur Diskussion online, diesmal allerdings nur für eine kürzere Zeit von rund 2 Wochen. „Extrarunde: Entwurf Nr. 4 zur CCPL 4.0 steht zur Diskussion“ weiterlesen

CC-Workshop bei #OERde13 – ein vorsichtiger Schritt in die politische Arena

(crosspost vom WMDE-Blog)

#OERde13 LogoCC-Lizenzen als rechtliche Werkzeuge zur Freigabe von Inhalten sind aus den freien Bildungsressourcen genauso wenig wegzudenken wie die GNU Public License und ihre Verwandten aus dem Betriebssystem Linux. Zugleich hat sich Creative Commons als Organisation und Netzwerk von Aktivisten stets vor allem in der Rolle eines Hintergrunddienstleisters verstanden, der zwar möglichst gute Werkzeuge bereitstellt, ansonsten aber möglichst weitgehende Neutralität wahrt. CC-Lizenzen sollten ein „Hack“ für diejenigen sein, die sich eine andere (Copyright-)Politik wünschen, es aber leid sind, auf deren Kommen zu warten. So gesehen steckt im ganzen Ansatz, per Lizenzen andere, bessere Regeln zu schaffen eine fast ausdrückliche Verneinung der Sinnhaftigkeit des ganzen Politikbetriebs, soweit der sich mit dem Urheberrecht befasst. Das ändert sich gerade. „CC-Workshop bei #OERde13 – ein vorsichtiger Schritt in die politische Arena“ weiterlesen