Dokumentarfilmer wollen, dass ihre Filme frei lizenziert werden

 Dokumentarfilme  werden in Deutschland zwar meist öffentlich finanziert, sind aber häufig unterfinanziert und unzugänglich.  Das wollen einige Dokumentarfilmer der AG Dok ändern. Sie schlagen eine eigenständige Finanzierung von Dokumentarfilmen aus Gebühren vor, unabhängig von den bisherigen Verfahren bei den öffentlich rechtlichen Sendern. Sie wollen neue Entscheidungsstrukturen für die Vergabe solcher Finanzierungen und der Präsentation der dann unter CC BY SA lizenzierten Filme auf einer eigen Plattform. Dokumentarfilme, die gebührenfinanziert sind und frei lizenziert werden und damit in ihrer Entstehung nicht den Marktmechanismen unterworfen sind, sollen das Gütesiegel „Docs for Democracy“ erhalten. Näheres zu diesem Konzept unter

https://www.agdok.de/de_DE/docs-als-oeffentliches-kulturgut

 

 

 

CC veröffentlicht aktuellen Report „State of the Commons“

Zur Eröffnung des diesjährigen „Creative Commons Global Summit“ in Toronto haben CC’s CEO Ryan Merkley und die bei CC für Kooperationen zuständige Jane Park den aktuellen Report „State of the Commons“ vorgestellt. Darin sind noch einmal umfangreichere Daten über Anzahl und Verbreitung freigegebener Inhalte zu finden als in der vorigen Ausgabe. Zusätzlich gibt es auch wieder Kurzvorstellungen beispielhafter Institutionen, Projekte, Initiativen und Gruppen, die CC-Lizenzen einsetzen. Dank der Mithilfe vieler Freiwilliger ist der Report diesmal in 13 Sprachen verfügbar, darunter auch auf Deutsch. Letzteres wurde möglich durch die Hilfe von Anke Obendiek, Daniel Hürlimann, Paul Klimpel, Alexander Baratsits und Simon Schlauri.