Paper zu CC-NC-Lizenzen und Verwertungsgesellschaften

Da die EU-Mitgliedsstaaten bis April 2016 Zeit haben, die neue EU-Richtlinie zur kollektiven Rechtewahrnehmung umzusetzen, haben sich Prof. Axel Metzger und Tobias Heinemann in einer gerade erschienenen Analyse den Status Quo und die denkbaren Optionen für die Zukunft angesehen. Es geht dabei vor allem um die Vorgabe der Richtlinie, nach der Urheberinnen und Urheber zukünftig trotz Mitgliedschaft in einer Verwertungsgesellschaft (VG) nicht-kommerzielle Freigaben selbst vornehmen können sollen. Hier fragt sich, ob, wie und durch wen CC-Lizenzen mit der Einschränkung „NC“ eingesetzt werden können, um nicht-kommerzielle Nutzungen zu erlauben. „Paper zu CC-NC-Lizenzen und Verwertungsgesellschaften“ weiterlesen

CC-Dossier bei iRights.info

In halb-eigener Sache: Bei iRights.info ist ein Dossier zu Creative Commons entstanden, in dem diverse (teils aktualisierte) frühere Beiträge, Meldungen und Analysen zu vielen Aspekten des CC-Ansatzes nun zusammen gefasst sind. Da geht es auch und gerade nicht nur um Rechtstechnisches, querlesen lohnt sich bestimmt unter http://irights.info/dossier/creative-commons

Freien Bildern eine Herkunft

Frei lizenzierte Bilder im Netz zu finden, ist ja noch einigermaßen einfach. Man filtert nach CC-Lizenzen über die „erweiterte Suche“ der favorisierten Suchmaschine oder bei flickr oder sucht direkt gezielt in den Wikimedia Commons. Dann aber wird es mitunter schwierig und nur ein einziges kleines Startup nimmt es mit dem Problem auf. „Freien Bildern eine Herkunft“ weiterlesen

diesmal weltweit ausgesucht: CC Affiliates Mixtape No. 1

Die CC-Länderprojekte heißen in offizieller Diktion „Affiliates“ und haben sich anlässlich des Geburtstages von CC im Dezember zusammengetan und eine Musikkompilation aus frei lizenzierter Musik zusammen gestellt, das CC Affiliates Mixtape No. 1. Einige werden sich erinnern, dass es so etwas schon 2012 zum zehnjährigen CC-Geburtstag einmal gab, aber das damalige „#cc10 Birthday Mixtape“ enthielt nur Tracks aus Europa, denn es war auch nur durch die europäischen CC Affiliates zusammengetragen worden. Diesmal waren alle Affiliates weltweit beteiligt und es gibt Pläne, solche Kompilationen regelmäßig zu machen.

Die Nummer 1 gibt es beim Free Music Archive, bei Soundcloud und beim Internet Archive. Und natürlich gibt es auch noch einen Blog-Post dazu im CC Blog.

Ein Herz für CC

CC-Herz-LogoMit neuer Optik fährt CC gerade wieder die alljährliche Dezember-Spendenkampagne. Bislang machten private Spenden neben denen großer Stiftungen stets nur einen kleinen Anteil an der Finanzierung von CC als Organisation aus. Das soll aber nicht so bleiben, weswegen mit dem Jahresbericht „Team Open„, dem Report „State of the Commons“ und überarbeitetem Fan-Gear mehr auf all diejenigen zugegangen wird, die nur kleine Beträge spenden können. Bei der „CC Wear“ scheinen besonders die neuen Hoodies beliebt zu sein, die man allerdings erst für Spenden ab 250 Dollar bekommt (auch ohne zu spenden kann man einige andere Sachen im CC Store bestellen, was ebenfalls dem guten Zweck dient). Auch außerhalb der Weihnachtszeit sind Spenden natürlich immer möglich, aber derzeit wird das grüne Herz-Logo saisonbedingt verstärkt im Netz herumgereicht. Im nächsten Jahr wird es wieder viel zu tun geben, was nicht alles ehrenamtlich geschehen kann. Ob auch Spenden in die USA steuerlich geltend gemacht werden können, ist uns nicht ganz klar, aber wer auf steuerliche Absetzbarkeit Wert legt kann natürlich auch für die Arbeit von CC DE spenden. Wie alle Länderprojekte sind wir finanziell unabhängig.

State of the Commons – Infografik jetzt auch auf Deutsch

Nachdem der „State of the Commons Report“ nun veröffentlicht ist und einiges Interesse auf sich gezogen hat, gibt es hier nun auch die dazugehörige Infografik auf Deutsch übersetzt (verlinkt auf die volle Größe von 966 x 5579 Pixel, demnächst auch unter https://stateof.creativecommons.org/ direkt):

 
CC-German_translated_small

Alle warten auf den „State of the Commons Report“ von CC

stateofccBringt dieses ganze Freigeben von Inhalten überhaupt etwas? Nutzt das jemand und wächst die kreative Allmende wirklich oder ist das eher Wunschdenken?



Das fragen sich wahrscheinlich vor allem diejenigen, die CC und seine Tools zwar kennen, aber doch eher sporadisch damit in Berührung kommen. Deshalb, und auch um den gesellschaftlichen Wert der Commons besser verständlich zu machen, hat CC für heute die Veröffentlichung des „State of the Commons Report“ angekündigt, hier der Tweet:



Mehr dazu dann im Laufe des Tages auf http://creativecommons.org/ und überall sonst im Netz unter #stateofcc

Broschüre zu Open Design ist fertig

Im November 2012 berichteten wir bereits über die Publikation, die Magdalena Reiter als Projektarbeit erstellt hat. Unter dem Titel „OPEN DESIGN – Wirtschaften mit freien Produkten / The Economics of Giving Things Away“ versammelt die zweisprachige Broschüre vor allem Interviews mit verschiedenen Akteuren, die sich mit Open Design beschäftigen. Neben einer Webversion unter http://www.makedesignopen.com/ gibt es auch gedruckte Exemplare, die unter anderem in den Büros von newthinking und iRights.info ausliegen.

Netzpolitische Jahresrückblicke unter CCPL erschienen

Im Dezember sind gleich zwei Publikationen erschienen, die das Jahr 2012 in netzpolitischer Hinsicht Revue passieren lassen:

Den Anfang machte iRights.info (über den gerade gegründeten Eigenverlag iRights Media) mit „Das Netz 2012 – Jahresrückblick Netzpolitik„, einem Magazinformat von 140 Seiten mit Beiträgen u. a. von Prof. Wolfgang Kleinwächter, Johnny Haeusler, Constanze Kurz, Till Kreutzer und Wolfgang Blau und mehreren Interviews, u. a. mit Datenschützer Peter Schaar. Es enthält auch Monatsübersichten, die die netzpolitischen Ereignisse des Jahres übersichtlich darstellen.

Heute ist dann das „Jahrbuch Netzpolitik 2012“ im ebenfalls neuen Eigenverlag der Blogger von netzpolitik.org erschienen, zunächst nur elektronisch und im klassischen Buchformat mit über 260 Seiten und Beiträgen u. a. von Ben Scott, Prof. Felix Stalder, Joi Ito und ebenfalls Johnny Haeusler und Constanze Kurz. Beide Rückblicke stehen jeweils unter einer CC-Lizenz und im Rückblick von netzpolitik.org spielt CC auch inhaltlich eine hervorgehobene Rolle, sind doch allein die ersten 27 Seiten mit einem Beitrag von Leonhard Dobusch und einem Interview mit Prof. Lawrence Lessig vollständig dem alternativen Ansatz von Creative Commons gewidmet.