Open-Content-Leitfaden der UNESCO erklärt CC

Die deutsche UNESCO-Kommission hat heute ihre Publikation „Open Content Lizenzen – Ein Leitfaden für die Praxis“ vorgestellt. Verfasser ist Dr. Till Kreutzer, Urheberrechtsanwalt in Berlin und Mitbegründer von iRights.info. Er ist Mitglied im zuständigen Fachausschuss der UNESCO-Kommission und erklärt im Leitfaden (PDF) anhand des CC-Modells die rechtssichere Verwendung von Open-Content-Lizenzen, wobei er vor allem Unternehmen, Institutionen und Organisationen im Blick hat. Sie tun sich oft noch schwer damit, freie Lizenzen für eigenes Material einzusetzen und freigegebene Inhalte selbst zu nutzen. Der Leitfaden ist aber auch für alle anderen Interessierten bestens geeignet, um das CC-Lizenzmodell schnell zu begreifen (und er steht unter CC BY-NC 3.0 de).

Deutsche Synchro für CC-Clips? Mitmachen!

Es gibt inzwischen einige Videoclips über Creative Commons, Science Commons und die Kultur des Teilens. Sie erklären auf unterschiedliche Weise aber ziemlich virtuos, was CC ist und macht und wie freie Lizenzen generell so funktionieren. Einziges Problem: Es gibt sie in der Regel nur auf Englisch. Für drei der Videos gibt es bei dotSUB dank Unterstützung aus der Community immerhin schonmal deutsche Untertitel, aber z.B. noch nicht für das oben zu sehende Video „Media that Matters“ zur CC Case Study.

Höchste Zeit also für weitere Untertitel – oder besser noch – Synchronisierungen ins Deutsche! Da wir von CC-DE uns mit Videosynchronisierung nicht so sonderlich gut auskennen, brauchen wir Hilfe. Es wäre schön, wenn sich einige Technikkundige zum Mithelfen finden würden. Zugriff auf die Skripte und Rohdaten der meisten Videos gibt es über das CC-Wiki.