CC-Studie zu „Noncommercial“ abgeschlossen

Heute wurden unter dem Titel Defining „Noncommercial“: A Study of How the Online Population Understands „Noncommercial Use“ die Ergebnisse der NC-Studie veröffentlicht, die CC.org letztes Jahr begonnen hatte. Es ging darum, etwas mehr Klarheit darüber zu gewinnen, was netzweit tatsächlich unter „nicht-kommerziell“ verstanden wird. Die darauf verweisende NC-Bedingung ist die wohl umstrittenste der 4 Bedingungen, die kombiniert die 6 CC-Lizenzen ergeben. „CC-Studie zu „Noncommercial“ abgeschlossen“ weiterlesen

Final Draft der deutschen CCPL 3.0 online

Nach Eingang einiger Anregungen aus der Community, Diskussionen auf den (immer zahlreicher werdenden internationalen) CC-Mailinglisten und einem Treffen der CC-Länderprojekte in Turin im Januar 2008 wurde der Entwurf für die deutsche BY-NC-SA 3.0 noch einmal überarbeitet. Dieser „Final Draft“ steht nun wie gehabt hier auf der Seite zur Ansicht bereit. Kommentare sind weiterhin willkommen, auch wenn der Entwurf sich nun nicht mehr grundlegend ändern dürfte. Dank geht erneut an alle, die sich eingebracht haben.

Entwurf der deutschen BY-NC-SA 3.0 vorgestellt

Seit gestern ist der Entwurf für die deutsche BY-NC-SA 3.0 hier auf CC-DE online. Alle Interessierten sind aufgerufen, sich über die deutsche CC-Mailingliste zu Wort zu melden und den Entwurf zu diskutieren. Bis etwa Mitte Januar ist Zeit dazu, dann werden Änderungen eingearbeitet und die restlichen 5 Lizenzvarianten abgeschichtet. Dank an alle, die bisher so fleißig mitgemacht haben, insbesondere dem ganzen IfRI und dem „ATeam“!! (für Details siehe Credits)

NDR probiert es mit CC-Lizenz

Der NDR startet als erster deutscher TV-Sender ein Pilotprojekt zu CC-Lizenzierung und stellt ausgewählte Beiträge der Formate Zapp und Extra 3 nach Ausstrahlung unter der CC-Lizenz BY-NC-ND ins Netz. Damit sind zumindest einige Freiheiten von vorne herein eingeräumt.

Zitate aus der NDR-Presseerklärung:

NDR Intendant Prof. Jobst Plog: “Die Inhalte, die wir im Netz zur Verfügung stellen, haben unsere Zuschauer über die Rundfunkgebühr bereits bezahlt. Weil wir über das Internet speziell junge Zielgruppen erreichen, ist der Einsatz von Creative-Commons-Lizenzen für uns besonders interessant. Auf diese Weise tragen wir veränderten Nutzungsgewohnheiten Rechnung.”

Volker Herres, NDR Programmdirektor Fernsehen: “Wir wollen die Menschen mit unseren Angeboten erreichen – auf welchem Weg dies geschieht, ist sekundär. Den extra 3-Film von Olivia Jones auf dem NPD-Parteitag haben beispielsweise alleine bei youtube weit mehr als 250.000 angesehen. Das ist toll. Und vielleicht schaltet der eine oder andere beim nächsten Mal direkt das Original ein.”


Das Ganze soll erst einmal ein halbes Jahr lang laufen, weitere Informationen findet man auf den Webseiten des NDR und auf commonspage.net.

FSF erkennt CC-BY und CC-BY-SA als freie Lizenzen an

Die Free Software Foundation (FSF), verantwortlich u. a. für die Entwicklung der populären freien Lizenz GNU General Public License, hat die CC-Lizenzvarianten BY 2.0 und BY-SA 2.0 in die Liste der Lizenzen aufgenommen, die sie als „freie Lizenzen“ (für andere Inhalte als Software) ansieht.

DE-Versioning von 2.0 zu 3.0 auf dem Weg

Die Anpassung der auf das deutsche Urheberrecht zugeschnittenen CC-Lizenzen von Version 2.0 auf 3.0 hat mittlerweile begonnnen. Da die Version 3.0 erhebliche Weiterentwicklungen aufweist, macht sich das „Affiliate Team“ an eine vollständige Neuübersetzung der Lizenztexte. Gegen Ende Juni soll dazu eine erste konsolidierte Fassung vorliegen, die dann auch über die öffentliche cc-de-Mailingliste zur Diskussion gestellt werden wird.