Broschüre zu Open Design ist fertig

Im November 2012 berichteten wir bereits über die Publikation, die Magdalena Reiter als Projektarbeit erstellt hat. Unter dem Titel „OPEN DESIGN – Wirtschaften mit freien Produkten / The Economics of Giving Things Away“ versammelt die zweisprachige Broschüre vor allem Interviews mit verschiedenen Akteuren, die sich mit Open Design beschäftigen. Neben einer Webversion unter http://www.makedesignopen.com/ gibt es auch gedruckte Exemplare, die unter anderem in den Büros von newthinking und iRights.info ausliegen.

Neue Broschüre „Open Design – Wirtschaften mit freien Produkten“

Foto © Katharina MeissnerEs tut sich wieder was in Sachen Open Design: Heute abend um 19:30 stellt Magdalena Reiter in Berlin (Münzsalon, Münzstr. 23) ihre neue Broschüre „Open Design – Wirtschaften mit freien Produkten“ vor.




Aus der Ankündigung von CREATE BERLIN:

Die Künstlerin und Industriedesignerin ist seit Anfang Oktober als erste Kreativ-Residenz aus Linz, Österreich im CREATE BERLIN Büro und stellt die Zwischenergebnisse ihrer Arbeit vor. Der Hintergrund von Open Design liegt in der Open Source Bewegung und beschäftigt sich mit den „Quellcodes“ von realen Produkten, z. B. Bauplänen, Anleitungen oder Schnittmustern. In ihrem Booklet vereint Magdalena Reiter Interviews zu Creative Commons, alternativen Wirtschaftsmodellen und Erfahrungen von DesignerInnen, die selbst ihre Entwürfe als Gemeingut freigeben.

Als Ausgangsmaterial der als eine Art „Open-Design-Guide“ gedachten Publikation dienten Interviews mit verschiedenen Akteuren. Sie wird anschließend sowohl elektronisch als auch gedruckt verfügbar sein.

(Foto oben © Katharina Meissner)

Österreich: Creative Commons 3.0

Auch in Österreich gibt es jetzt die Creative Commons Lizenzen in der Version 3.0:

Seit heute stehen die CC-Lizenzen in der Version 3.0 in der „österreichischen“ Variante der Öffentlichkeit zur Verfügung. Dabei handelt es sich um die Übersetzung und Anpassung der ursprünglichen englischsprachigen Lizenzen in der Version 3.0, die eine Anwendbarkeit in Österreich garantieren soll. Zu diesem Zweck wurde insbesondere auf die sprachlichen Eigenheiten des österreichischen Urheberrechts Rücksicht genommen, um eine Durchsetzung vor einem inländischem Gericht zu erleichtern. Neu in den Lizenzen der Generation 3.0 sind unter anderem die Berücksichtigung des Datenbankrechts, der Urheberpersönlichkeitsrechte sowie der Vergütungsansprüche bei gesetzlichen Lizenzen und Zwangslizenzen.

Eine kurze Kommentierung, die die Neuerungen beschreibt sowie die Unterschiede im Vergleich zu den deutschen Lizenzen erläutert ist hier abrufbar . Die Portierung erfolgte durch den Legal Project Lead von Creative Commons Österreich, Florian Philapitsch.