Broschüre zu Open Design ist fertig

Im November 2012 berichteten wir bereits über die Publikation, die Magdalena Reiter als Projektarbeit erstellt hat. Unter dem Titel „OPEN DESIGN – Wirtschaften mit freien Produkten / The Economics of Giving Things Away“ versammelt die zweisprachige Broschüre vor allem Interviews mit verschiedenen Akteuren, die sich mit Open Design beschäftigen. Neben einer Webversion unter http://www.makedesignopen.com/ gibt es auch gedruckte Exemplare, die unter anderem in den Büros von newthinking und iRights.info ausliegen.

Netzpolitische Jahresrückblicke unter CCPL erschienen

Im Dezember sind gleich zwei Publikationen erschienen, die das Jahr 2012 in netzpolitischer Hinsicht Revue passieren lassen:

Den Anfang machte iRights.info (über den gerade gegründeten Eigenverlag iRights Media) mit „Das Netz 2012 – Jahresrückblick Netzpolitik„, einem Magazinformat von 140 Seiten mit Beiträgen u. a. von Prof. Wolfgang Kleinwächter, Johnny Haeusler, Constanze Kurz, Till Kreutzer und Wolfgang Blau und mehreren Interviews, u. a. mit Datenschützer Peter Schaar. Es enthält auch Monatsübersichten, die die netzpolitischen Ereignisse des Jahres übersichtlich darstellen.

Heute ist dann das „Jahrbuch Netzpolitik 2012“ im ebenfalls neuen Eigenverlag der Blogger von netzpolitik.org erschienen, zunächst nur elektronisch und im klassischen Buchformat mit über 260 Seiten und Beiträgen u. a. von Ben Scott, Prof. Felix Stalder, Joi Ito und ebenfalls Johnny Haeusler und Constanze Kurz. Beide Rückblicke stehen jeweils unter einer CC-Lizenz und im Rückblick von netzpolitik.org spielt CC auch inhaltlich eine hervorgehobene Rolle, sind doch allein die ersten 27 Seiten mit einem Beitrag von Leonhard Dobusch und einem Interview mit Prof. Lawrence Lessig vollständig dem alternativen Ansatz von Creative Commons gewidmet.

Neue Broschüre „Open Design – Wirtschaften mit freien Produkten“

Foto © Katharina MeissnerEs tut sich wieder was in Sachen Open Design: Heute abend um 19:30 stellt Magdalena Reiter in Berlin (Münzsalon, Münzstr. 23) ihre neue Broschüre „Open Design – Wirtschaften mit freien Produkten“ vor.




Aus der Ankündigung von CREATE BERLIN:

Die Künstlerin und Industriedesignerin ist seit Anfang Oktober als erste Kreativ-Residenz aus Linz, Österreich im CREATE BERLIN Büro und stellt die Zwischenergebnisse ihrer Arbeit vor. Der Hintergrund von Open Design liegt in der Open Source Bewegung und beschäftigt sich mit den „Quellcodes“ von realen Produkten, z. B. Bauplänen, Anleitungen oder Schnittmustern. In ihrem Booklet vereint Magdalena Reiter Interviews zu Creative Commons, alternativen Wirtschaftsmodellen und Erfahrungen von DesignerInnen, die selbst ihre Entwürfe als Gemeingut freigeben.

Als Ausgangsmaterial der als eine Art „Open-Design-Guide“ gedachten Publikation dienten Interviews mit verschiedenen Akteuren. Sie wird anschließend sowohl elektronisch als auch gedruckt verfügbar sein.

(Foto oben © Katharina Meissner)

Open-Content-Leitfaden der UNESCO erklärt CC

Die deutsche UNESCO-Kommission hat heute ihre Publikation „Open Content Lizenzen – Ein Leitfaden für die Praxis“ vorgestellt. Verfasser ist Dr. Till Kreutzer, Urheberrechtsanwalt in Berlin und Mitbegründer von iRights.info. Er ist Mitglied im zuständigen Fachausschuss der UNESCO-Kommission und erklärt im Leitfaden (PDF) anhand des CC-Modells die rechtssichere Verwendung von Open-Content-Lizenzen, wobei er vor allem Unternehmen, Institutionen und Organisationen im Blick hat. Sie tun sich oft noch schwer damit, freie Lizenzen für eigenes Material einzusetzen und freigegebene Inhalte selbst zu nutzen. Der Leitfaden ist aber auch für alle anderen Interessierten bestens geeignet, um das CC-Lizenzmodell schnell zu begreifen (und er steht unter CC BY-NC 3.0 de).