Open-Content-Leitfaden der UNESCO erklärt CC

Die deutsche UNESCO-Kommission hat heute ihre Publikation „Open Content Lizenzen – Ein Leitfaden für die Praxis“ vorgestellt. Verfasser ist Dr. Till Kreutzer, Urheberrechtsanwalt in Berlin und Mitbegründer von iRights.info. Er ist Mitglied im zuständigen Fachausschuss der UNESCO-Kommission und erklärt im Leitfaden (PDF) anhand des CC-Modells die rechtssichere Verwendung von Open-Content-Lizenzen, wobei er vor allem Unternehmen, Institutionen und Organisationen im Blick hat. Sie tun sich oft noch schwer damit, freie Lizenzen für eigenes Material einzusetzen und freigegebene Inhalte selbst zu nutzen. Der Leitfaden ist aber auch für alle anderen Interessierten bestens geeignet, um das CC-Lizenzmodell schnell zu begreifen (und er steht unter CC BY-NC 3.0 de).

Trackback über CC-Probleme (und mehr)

Auf Radio Fritz vom RBB gibt es die empfehlenswerte Sendung Trackback, moderiert von Marcus Richter, in der ausschließlich das Netz und alles drumherum Thema ist. In der Ausgabe gestern gab’s dort ein kleines Interview-Duell zwischen Christian Grasse (metawelle, Breitband) und mir zu zwei Fragen:

  • Was ist Sache, wenn der Vergeber einer CC-Lizenz gar nicht die Rechte hat, um das zu tun?
  • Fällt meine CC-Lizenz nachträglich weg, wenn ein CC-Lizenzgeber sich später umentscheidet und wieder „alle Rechte vorbehalten“ fährt?

Beides kommt zwar vor, hat aber meines Wissens hierzulande noch nie zu handfesten juristischen Auseinandersetzungen geführt. Trotzdem sollte man sich als CC-Enthusiast/in mit diesen Basics mal beschäftigt haben. Hier ist die MP3, ansonsten ist der Trackback-Podcast auch allgemein interessant und lizenziert unter CC BY-NC-ND 2.0 de.