Zweite Phase der Non-Commercial-Studie noch bis 5. Mai offen

Noch bis einschließlich  5. Mai (kalifornische Zeit) ist der  interaktive Teil der  zweiten Phase der Non-Commercial-Studie von Creative Commons offen. In dieser zweiten Umfrage geht es vor allem um das Nutzerverhalten, also um die Frage, welche Art von Inhalten durch welche Nutzergruppen wie weiterverwendet werden. Die Umfrage ist wieder auf Englisch und nimmt ca. 15 bis 25 Minuten in Anspruch. Bei der ersten Phase kamen letztendlich etwa die Hälfte der Teilnehmer von außerhalb der USA und es wäre natürlich ein wichtiges Zeichen, wenn es diesmal wieder so viele oder sogar noch mehr werden würden. Die URL der Umfrage ist http://ur1.ca/3e27

CC-Lizenzen bei „Wir waren so frei“ – Ausstellungseröffnung

Beim einem Projekt der Deutschen Kinemathek, das sich mit der Wende 1989 und der Wiedervereinigung beschäftigt und seit letztem Jahr unter dem Titel „Wir waren so frei“ dazu aufruft, private Fotos und Filme aus dieser Zeit zur Verfügung zu stellen, wurden von Beginn an die Beitragenden um eine Lizenzierung der eingereichten Materialien unter CC-BY-NC 2.0 de gebeten. Inzwischen ist nun schon eine ganze Menge Material eingereicht worden und eine Ausstellung entstanden, die am 30. April um 18:30 offiziell eröffnet wird. CC-DE hat bei der Einbindung der CC-Lizenz in das Projekt geholfen und wir hoffen, dass noch weiteres interessantes Material eingeht und dieses Beispiel für den Einsatz der CCPL bei einem öffentlich getragenen Projekt Nachahmer in der Zukunft finden wird.

Neu im Programm: CC0

Bei O’Reillys Emerging Technology Conference hat Joi Ito letzte Woche ein neues Werkzeug in der Palette von Creative Commons vorgestellt: Es nennt sich „CC0“ (sprich „CC zero“) und ersetzt grundsätzlich die manchen vielleicht bekannt gewesene „Public Domain Dedication and Certification“.

Die Idee dahinter ist, eine Möglichkeit zur völligen Aufgabe aller eigenen Schutzrechte an einem bestimmten Inhalt zu schaffen. Wie bei den 6 Kernlizenzen von CC auch, wird bei CC0 eine privatrechtliche Erklärung zur Lockerung des gesetzlichen Standardschutzes genutzt. Im Fall von CC0 wird der Schutz auf Null gebracht und dadurch vorzeitig der Zustand hergestellt, der eintritt, wenn der gesetzliche Schutz durch Zeitablauf ausläuft.  „Neu im Programm: CC0“ weiterlesen

SZ-Artikel: „Wissen kann kein Eigentum sein“

In der Süddeutschen hat Prof. Rainer Kuhlen, Informationswissenschaftler von der Uni-Konstanz, am 25. August unter dem Titel „Wissen kann kein Eigentum sein – Warum gibt es noch eine exklusive kommerzielle Verwertung von wissenschaftlichen Werken, die mit öffentlichen Mitteln hergestellt wurden?“ einen streitbaren Artikel zur Problematik des häufig monopolisierten Zugangs zu wissenschaftlichen Werken veröffentlicht [ODT] [PDF]. Als Mitinitiator des Aktionsbündnisses „Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft“ hat er bereits langwierige Lobby-Schlachten rund um die so genannten Körbe 1 und 2 zum Urheberrechtsgesetz durchgefochten und weiß daher besser als die meisten anderen, wie es steht um Open Access in der deutschen und europäischen Wissenschaftslandschaft.