Im September: Lizenztextlesung und OERde14

Zwei Veranstaltungen werfen ihre Schatten voraus:

Am 2. September findet in den Räumen von Wikimedia in Berlin die erste „CC Lizenztextlesung“ überhaupt statt. Organisiert wird sie maßgeblich durch Jöran Muuß-Merholz für pb21 und nähere Informationen gibt es hier. Interesse bekunden/zusagen kann man schon jetzt, und zwar über facebook oder Google+.

Am 12. und 13. September schließt sich dann die OERde14 an, die zweite große OER-Konferenz nach der sehr erfolgreichen OERde13 letztes Jahr, diesmal noch größer dank neuer Location mit noch mehr Platz und mit der Bundeszentrale für politische Bildung als Hauptförderer. Klare Schwerpunkte dieses Jahr sind die didaktischen Implikationen von OER, die Fragen nach der „richtigen“ OER-Politik und erneut der Blick über den Tellerrand in andere Länder und auf deren Ansätze.

#OERde13 – helfende Hände gesucht

Der Blick in das Programm der #OERde13 offenbart: Eine Veranstaltung mit einem immensen organisatorischen Aufwand kommt auf uns zu! Um die Konferenz planmäßig zu realisieren, brauchen wir also noch Unterstützung von engagierten Helferinnen und Helfern!

Gesucht werden motivierte Freiwillige, die sich in insgesamt zwei Schichten (à 6 Stunden pro Tag) am Konferenzwochenende um die Betreuung der ReferentInnen kümmern (technische Unterstützung am Computer und Beamer), die Betreuung der Workshopräume übernehmen und die einzelnen Sessions fotografisch oder protokollarisch dokumentieren. Mithelfen bedeutet also nicht, Teile der Konferenz zu verpassen – im Gegenteil! Ihr werdet besonders intensiv am Geschehen teilhaben! Alle Helfenden dürfen selbstverständlich die gesamte Konferenz kostenlos besuchen (inkl. der Abendveranstaltung am Samstag) und bekommen eine Vollverpflegung vor Ort.

Voraussetzung ist die Teilnahme am Teambriefing, das am Samstag, 14.09.13 zwischen 08:00 – 08:30 Uhr stattfinden wird. Detaillierte Informationen erhaltet Ihr dann im Laufe der Vorplanung. Ihr solltet also auch eine Woche vor der Konferenz per Mail erreichbar sein.

Wenn Ihr Euch vorstellen könnt, auf diese Weise aktiv zu werden, meldet Euch bis zum 15.08.2013 unter oer@wikimedia.de. Bitte gebt dabei Euren Namen, Handynummer, Essenspräferenz und Eure Konfektionsgröße (für evtl. T-Shirts) an und ob Ihr an der Abendveranstaltung am 14.09.2013 teilnehmen möchtet.

Viele Grüße,
Euer OER-Team von Wikimedia Deutschland, CC DE und der Kooperative Berlin

Sender Freies Neukölln diskutiert „freie Kultur von unten“

[Crosspost von netzpolitik.org]

Heute abend ab 20:15 veranstalten die Filmemacher (und Kneipiers) vom Sender Freies Neukölln eine Diskussion darüber, warum und wie man als Kreative/r alternative Regelsysteme praktisch einsetzen kann, Titel: „Creative Commons – freie Kultur von unten statt Urheberrecht von oben„. Wegen der Ausrichtung des SFN auf Film wird es sicherlich insbesondere um dieses Medium gehen, der übergeordnete Blick auf die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse in der Kultur allgemein wird aber auch nicht zu kurz kommen. Aus der Ankündigung (auch bei fb):

Was weiß man denn schon Genaues über CC-Lizenzen? Dass man Musik, Filme, Texte und anderes mehr jetzt nicht mehr klauen muss, sondern geschenkt bekommt …?! Dass die Kunstschaffenden irgendwie erlauben, dass man ihr Werk munter weiterreicht und -benutzt, und dafür nicht mal eine Mark kriegen …?! Eine neue, blöde Sprungbrettidee für alle, die noch bei keinem Konzern unterschrieben haben …?! Das Ende des Urheberrechts …?! Alles Quatsch.

Der Filmemacher Matthias Merkle, Regisseur und Produzent von mehreren abendfüllenden cc-Spielfilmen und zahllosen cc-Kurzfilmen (www.sender-fn.de), beschreibt, wie sich Kunst- und Kultur in Produktion und Konsum auch ganz anders begreifen lassen: als Ökosystem frei lizensierter Werke, deren Schöpfer Einflüsse (von anderen Schöpfern) neu komponieren, die an einem großen Gemeingut Kultur arbeiten, das als kooperatives Netz von Ideen, Gedanken, Bildern, Memen schließlich allen gehört, und in dem Ansprüche und Rechte gewahrt und gewürdigt, aber nicht verkauft werden.

Alle, die schon einmal Menschen mit richtig viel Erfahrung im Umgang mit CC-Lizenzen treffen wollten und in Berlin sind, sollten heute vielleicht den Raucherraum des Freien Neukölln, Pannierstr. 54 dem Tatort vorziehen. Morgen wird übrigens auch Tim Baumanns kollaborativer Open-Source-Film „Valkaama“ in Berlin gezeigt.

#cc10: Dokumentation zu CC10 Berlin

[Crosspost des Artikels von Andrea Jonjic @ netzpolitik.org]

Am Samstag hatten Creative Commons ihren 10. Geburtstag und weltweit wurde gefeiert. Auch wir veranstalteten unterstützt von Zeit Online und der Wikimedia Deutschland eine Geburtstagsparty im @hausungarn in Berlin und stellten dafür ein umfangreiches Programm auf die Beine.

Die Vorträge wurden alle aufgezeichnet, hier sind Teil 1 und Teil 2 – wer jedoch nur zu bestimmten Themen springen will, lese sich unten die Kurzbeschreibungen durch mit Positionsverlinkung im Video.

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oXcars – die etwas andere Gala

Morgen abend blickt wieder alles auf den roten Teppich und wer sich darauf bewegt, obwohl möglicherweise gar kein Teppich da sein wird. Was es aber geben wird, sind Preise: In Barcelona werden die „oXcars 2010“ vergeben, und diese Award-Show bezeichnet sich selbst stolz als einzige nicht-kompetetive Preisverleihung und sowieso als „Biggest Free/Libre Culture Event Ever“. Das könnte sogar stimmen, jedenfalls sind die oXcars mit drei Jahren schon eines der konstantesten Free-Culture-Events und mit Sicherheit das lauteste weltweit.

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©opyME on stage

Wann wird der Remix selbst wieder zum Original? Wo liegt die Grenze zwischen Medienkonsum und eigener Kreativität? Und warum darf man John Lennon eigentlich nicht ohne Genehmigung zeigen? Solchen und weiteren Fragen geht das Projekt GUTES TUN mit der Solo-Performance „©opyME“ nach, bei der die Ausführende Rahel Savoldelli gleich dreimal zugleich zu sehen ist. „CopyME lädt zur Diskussion über geistiges Eigentum, die Bewegung des Open Source und das Phänomen der Schreibe- und Lesekultur ein. Das Statement: Es ist möglich, mit dem Erfolg eines anderen ein eigenes Erfolgsgefühl zu verbinden!„, heißt es im Flyer zur Performance, die im Februar noch vier Mal im Ballhaus Ost in Berlin zu sehen sein wird (25., 26. und 27.2., am 26. mit anschließender Diskussionsrunde).